75 Jahre FT
Feuersbrunst legt Kerbfeld in Schutt und Asche
Mehr als dürftig war die Feuerwehrausstattung früher: 1957 kämpft man in Kerbfeld mit Handpumpen gegen eine Feuersbrunst an.
Mehr als dürftig war die Feuerwehrausstattung früher: 1957 kämpft man in Kerbfeld mit Handpumpen gegen eine Feuersbrunst an.
Foto: Repros Ludwig Leisentritt
75 Jahre FT
LKR Haßberge – 1957: In dem kleinen Haßberge-Dorf gibt es zum ungünstigsten Zeitpunkt einen Kurzschluss: Stroh und Heu fangen Feuer. Am Ende sind 24 Gebäude abgebrannt.

Es sind unbeschreibliche Bilder, die sich den Menschen vor Ort in den Kopf brennen. Häuser und Scheunen in Flammen, Tiere schreien vor Schmerz, rennen auf den Ortsstraßen umher, die Menschen laufen durcheinander, wollen ihr Hab und Gut retten und werfen in Panik sogar Geschirr aus dem Fenster. Hier hilft man mit, dort brennt derweil das eigene Haus. Wasser, viel zu wenig ist da, wird in Eimern und Kübeln hergeschafft. Landwirte aus der Umgebung werfen sich auf ihre Trekker, hängen Jauchefässer hintenan und schaffen damit Wasser herbei, das sie in den Ortsteich fließen lassen, damit die wenigen ...

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