Volleyball
Der VC Eltmann bleibt das Maß aller Dinge
Wie im Hinspiel jubelten die Eltmanner um Gavra Meduric über einen 3:0-Sieg gegen den VSV Oelsnitz.
Wie im Hinspiel jubelten die Eltmanner um Gavra Meduric über einen 3:0-Sieg gegen den VSV Oelsnitz.
Foto: Ryan Evans
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Eltmann – Der Drittliga-Tabellenführer feiert den siebten Sieg im siebten Spiel. In Oelsnitz haben die Unterfranken aber mehr Mühe als erwartet.

Die Volleyballer des VC Eltmann haben auch im Hexenkessel von Oelsnitz kühlen Kopf behalten. Sie gewannen klar mit 3:0 und führen die Tabelle der 3. Liga Ost damit weiterhin souverän an.

Hätte man nicht gewusst, dass es sich beim Duell zwischen dem gastgebenden VSV Oelsnitz und den Unterfranken um ein Volleyballspiel handelt, hätte man auch denken können, man befände sich in einem Fußballstadion. Während die Sachsen wie gewohnt lautstark von ihren Heimfans angefeuert wurden, konnten auch die Gäste auf die Unterstützung des mitgereisten Fanclubs bauen, so dass sich eine einmalige Atmosphäre entwickelte, die sowohl den Spielern als auch den Fans noch lange in Erinnerung bleiben wird.

„So etwas habe ich selbst teilweise in der Bundesliga nicht erlebt. Es hat einfach unglaublichen Spaß gemacht, vor so einer Kulisse zu spielen und am Schluss die drei Punkte mit den Fans feiern zu können“, strahlte der Eltmanner Kapitän Johannes Engel auch noch Stunden nach dem Abpfiff.

Viele individuelle Fehler

Auch zum Auftakt der Rückrunde wurde der VCE seiner Favoritenrolle gerecht werden und entschied das siebte Spiel der Saison mit 3:0 für sich. Dahinter steckte jedoch weit mehr Arbeit, als das Ergebnis erahnen lässt. Das Team um Trainer Christian Kranz hatte große Mühe, die Partie so deutlich für sich zu entscheiden. Dies lag zum einen an der starken Leistung der Sachsen, zum anderen aber auch an den vielen individuellen Fehlern, die sich beim VCE einschlichen. Somit entwickelte sich in allen drei Abschnitten eine sehr ausgeglichene Partie, die die Eltmanner zwar in dieser Höhe etwas glücklich, aber dennoch verdient für sich entschieden.

Viele Aufschlagfehler

Bereits im ersten Satz konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Viele Aufschlagfehler auf beiden Seiten sowie Abstimmungsschwierigkeiten in Annahme, Block und Abwehr sorgten dafür, dass kein wirklicher Spielfluss zustande kam. Nach 20 Minuten behielten die Gäste mit 25:21 die Oberhand. „Der erste Satz war sehr wichtig für uns. Wir konnten damit verhindern, dass Oelsnitz sich vor den eigenen Fans in einen Rausch spielt und mehr Ruhe in unser eigenes Spiel bringen“, analysierte Kranz nach Spielende.

Vorsprung verteidigt

Die nächsten beiden Spielabschnitte ähnelten sich. Der VCE erspielte sich einen kleinen Vorsprung und verteidigte diesen über die gesamte Spieldauer, ohne sich dabei klar absetzen zu können.

„Schlussendlich sind wir wieder überglücklich mit dem Ergebnis. Sieben Spiele ohne Satzverlust ist eine Wahnsinnsleistung und unterstreicht auch die mentale Stärke der Mannschaft. Es trotz schwächerer Leistung zu schaffen, keinen Satz zu verlieren, ist einfach nur stark“, ergänzte Kranz.

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