Eishockey
Hawks: Die Testspiel-Ergebnisse stimmen noch nicht
Torjäger Jakub Sramek (links) erzielte bei den beiden Partien der Haßfurter Hawks in Amberg und Lauterbach  sechs Treffer.
Torjäger Jakub Sramek (links) erzielte bei den beiden Partien der Haßfurter Hawks in Amberg und Lauterbach sechs Treffer.
Foto: Ralf Naumann
F-Signet von Ralf Naumann Fränkischer Tag
Haßfurt – Der ESC Haßfurt wartet in der Vorbereitung weiter auf seinen ersten Sieg. Warum Trainer Petr Sikora dennoch zufrieden ist.

Zumindest ergebnistechnisch läuft die Vorbereitung der Haßfurter Hawks auf die anstehende Saison in der Eishockey-Landesliga noch nicht wirklich rund. In den Testspielen 2 und 3 kassierte die Mannschaft von Petr Sikora am Wochenende nämlich weitere Niederlagen. Ganz unzufrieden ist der Neutrainer mit den Auftritten beim ERSC Amberg (6:3) und in Lauterbach (7:4) aber nicht.

Testspiele

ERSC Amberg – ESC Haßfurt 6:3

(1:0, 1:3, 4:0)

Vor allem in der Oberpfalz zogen sich ESC-Kapitän Christian Dietrich und seine ersatzgeschwächten Teamkollegen über weite Strecken sehr gut aus der Affäre. „Das war ein sehr gutes Spiel. Läuferisch und vom Kampfgeist das beste Spiel bisher“, lobte Sikora. „Auch wenn wir am Ende nicht viel davon hatten.“

Doch immerhin hielt der unterfränkische Außenseiter, der neben Dominik Tobola (Schulterverletzung), Jan Trübenekr (Arbeitsunfall), Alexander Stahl (krank) erneut auf die noch fehlenden Neuzugänge verzichten musste, beim Bayernligisten über zwei Drittel lang sehr gut mit. Torjäger Jakub Sramek sorgte mit einem „Dreierpack“ sogar dafür, dass nach 40 Minuten eine 3:2-Führung zu Buche stand.

Erst im Schlussabschnitt ließen die Kräfte aufgrund der intensiven Trainingseinheiten, die nach wie vor aufgrund des noch fehlenden Eises im heimischen Stadion Am Großen Anger immer außerhalb stattfinden, mehr und mehr nach. Mit vier Treffern drehten die Wild Lions letztlich das Blatt zu ihren Gunsten.

EC Lauterbach – ESC Haßfurt 7:4

(3:2, 1:0, 3:1)

Dagegen war Petr Sikora von der Partie am Sonntagabend in Lauterbach nicht angetan. „Das war heute das Gegenteil. Wir waren leider immer eine Sekunde oder einen Meter zu spät. Wir haben verdient verloren“, bilanzierte der Tscheche. Dabei gestalteten die Hawks, die erneut auf viele Stammspieler verzichten mussten, die Begegnung wie schon zwei Tage zuvor lange Zeit offen.

Denn nach einem 3:3 im ersten Drittel (Torschützen für Haßfurt waren zweimal Jakub Sramek sowie Tomas Pribyl) lagen sie nach zwei Abschnitten lediglich mit 3:4 im Hintertreffen. Erst mit einem 3:1 im Schlussabschnitt machten die Luchse den Sack zu.

„Der Gegner war ganz gut. Und am Ende sind uns wieder die Kräfte ausgegangen. Aber es geht weiter“, meinte Sikora, dessen Blick sich schon auf der Rückfahrt auf den kommenden Freitag richtete, wenn im Schweinfurter Icedome das zweite Vorbereitungsderby mit den Mighty Dogs steigt.

Statistik der Spiele

ESC Haßfurt in Amberg: Feitl, Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Sramek, Löffler, Endres, Büchner, Dietrich, Schmauser, Kratschmer

Zuschauer: 260

Tore für Haßfurt: Sramek (3)

Strafzeiten: 15+20/14+10.

ESC Haßfurt in Lauterbach: Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Pribyl, Marx, Hertwich – Stach, Sramek, Löffler, Endres, Büchner, Dietrich, Schmauser, Kratschmer

Zuschauer: 94

Tore für Haßfurt: Sramek (3), Pribyl

Strafzeiten: 2/8.

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