Eishockey
Zwei weitere Jahre: Hawks halten ihren Torjäger
Tolle Neuigkeiten für alle Fans des ESC Haßfurt: Jakub Sramek bleibt dem Verein für zwei weitere Jahre erhalten. Der 28-jährige Tscheche soll auch für den Nachwuchs bei den „Young Hawks“ tätig sein.
Tolle Neuigkeiten für alle Fans des ESC Haßfurt: Jakub Sramek bleibt dem Verein für zwei weitere Jahre erhalten. Der 28-jährige Tscheche soll auch für den Nachwuchs bei den „Young Hawks“ tätig sein.
Foto: Ralf Naumann
Haßfurt – Der ESC Haßfurt hat schwere Monate hinter sich, kann seinen Fans aber nun freudige Nachrichten machen: Der Torjäger bleibt mit an Bord.

„Jakub Sramek wird uns in den kommenden beiden Spielzeiten viel Freude bescheren und für die Hawks antreten.“ Nun haben auch die Verantwortlichen beim ESC Haßfurt, allen voran die Bereichsvorstände Jens Amarell (Finanzen), Holger Endres (Sponsoring/Marketing), Frank Terhar (Nachwuchs), Martin Reichert (Sportlicher Leiter) und Andreas Kurz (1. Mannschaft) nach dem zwangsbedingtem Ausfall der Saison 2020/2021, wieder einmal eine tolle Nachricht.

ESC Haßfurt: Sramek unterstützt den Nachwuchs

Ab September soll der Toptorjäger nicht nur weiterhin für die großen „Hawks“ auflaufen, sondern auch ganzjährig den Nachwuchstrainingsbetrieb bei den „Young Hawks“ unterstützen. „Für uns eine tolle Ergänzung. Wir erhoffen uns davon eine noch bessere Ausbildung unserer Talente“, blicken nicht nur Frank Terhar und Sportvorstand Martin Reichert deshalb mit einem Strahlen im Gesicht in die Zukunft.

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Ihm und seinen Kollegen haben die vergangenen Monate viele Nerven gekostet. Trübsalblasen kam dabei nicht in Frage. Vielmehr richtete sich ihr Blick in zahlreichen Videositzungen immer nach vorne auf eine Landesligasaison 2021/2022, die nach ihren Vorstellungen wieder „einigermaßen normal“ stattfinden kann. „Zugegeben“, räumt Martin Reichert ein, „wir sind coronabedingt etwas hinter dem Zeitplan, welchen wir in einer normalen Saison hätten.“

Hawks: Erste Gespräche fanden bereits statt

Doch Vorgespräche fanden „natürlich mit den allermeisten Spielern“ bereits statt.“ Trainer Zdenek Vanc, der vor seiner ersten richtigen Saison in Haßfurt steht, kann dann neben den beiden Torhütern Timo Jung und Nicolas Hetzel auch mit Jakub Sramek arbeiten. „In diesen Zeiten freut man sich bereits über kleine Dinge und das ist doch eine tolle Neuigkeit“, richtet sich Reichert mit dieser Vertragsverlängerung des Tschechen, der nach seiner spektakulären Rückkehr an die alte Wirkungsstätte im vergangenen Herbst lediglich eine Partie absolvierten konnte, an die ESC-Fans.

Weitere Details bezüglich des Kaders für die ab Herbst wollen beziehungsweise können die ESC-Vorstände nicht öffentlich machen.

Neue Saison: erste Überlegungen

Dafür liegen erste Überlegungen seitens des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) für den Ablauf der neuen Spielzeit vor. „Es gibt einige Planspiele, welche in diversen Videokonferenzen mit den anderen Vereinen durchgesprochen wurden“, teilt Andreas Kurz mit, ohne jedoch auf Einzelheiten einzugehen. „Das würde hier zu weit führen. Von unserer Seite aus machen wir uns hier über die eine oder andere Idee noch keine großen Gedanken, da zu viele Unbekannte enthalten sind.“

Tatsache ist aber, dass Covid-19 weiterhin eine große Rolle spielt. Und damit verbundene Maßnahmen bezeichnen er und seine Mitstreiter als „eher diffus.“ Der September sei daher „noch ganz weit weg. Es wird sich noch einiges in die eine oder andere Richtung bewegen. Wir sind auf jeden Fall auf alle Eventualitäten vorbereitet.“

Notfalls ohne Zuschauer?

Zumindest ein Szenario scheint sicher: Eine ähnliche Saison mit möglichem Abbruch wie zuletzt scheint ausgeschlossen. Nach Verbandsvorstellungen solle es notfalls auch für die Landesliga und den Nachwuchs eine Saison ganz ohne Zuschauer geben. Dahingehend machen sich die Verantwortlichen in der Kreisstadt, die vor einem halben Jahr bei einem solchen Szenario von „finanziellen Selbstmord“ sprachen, zum jetzigen Zeitpunkt keine großen Gedanken.

„In den nunmehr 16 zurückliegenden Corona-Monaten haben wir gelernt bei gewissen Dingen etwas entspannter zu sein“, betont Kurz. Ebenso wollen sie selbst keine Prognose wagen – fallende Inzidenzzahlen und damit verbunden eine gewisse Entspannung hin oder her. „Das hatten wir vergangenes Jahr schon mal. Wer kann Ende Mai schon wissen, die wievielte Welle wir noch ertragen müssen“, heißt es.