Ortsverschönerung
Die Ortsdurchfahrt ist gesperrt
Komplett gesperrt ist derzeit die Ortsdurchfahrt Rudendorf als Teilstück der Staatsstraße 2281.  Die Ortsdurchfahrt erhält eine neue Fahrbahn und gleichzeitig werden Gehsteige erneuert und Kabel in die Erde gelegt.
Komplett gesperrt ist derzeit die Ortsdurchfahrt Rudendorf als Teilstück der Staatsstraße 2281. Die Ortsdurchfahrt erhält eine neue Fahrbahn und gleichzeitig werden Gehsteige erneuert und Kabel in die Erde gelegt.
Foto: Günther Geiling
Rudendorf – Die Hauptstraße in dem Ebelsbacher Gemeindeteils wird ausgebaut. Derzeit läuft der erste Abschnitt. Die Kosten teilen sich Staat und Gemeinde.

Lange mussten die Rudendorfer auf den restlichen Ausbau ihrer Ortsstraße warten, aber nun sind die Arbeiten in vollem Gange. Dafür ist die Hauptstraße in Rudendorf, die Teil der Staatsstraße 2281 ist, im ersten Bauabschnitt von Lußberg kommend bis zur Einmündung in die Veitensteinstraße für den Durchgangsverkehr bis Weihnachten komplett gesperrt.

Umleitungen

Das Straßenbauamt richtete dazu Umleitungen ein, die den Verkehr über Lußberg und Edelbrunn oder Schönbrunn führen. Wenn der erste Bauabschnitt abgeschlossen ist, muss sich Rudendorf im zweiten Bauabschnitt auf eine weitere Vollsperrung einstellen.

Kurvig und eng

Die idyllisch durch den Lautergrund führende Staatsstraße war viele Jahre ein Ärgernis für die Anwohner der verschiedenen Orte, denn sie war nicht zuletzt auch wegen ihrer geringen Verkehrsdichte vernachlässigt worden und wegen ihrer vielen Kurven und geringen Fahrbahnbreite im Begegnungsverkehr ein Gefahrenpunkt.

Die Staatsstraße gehört zu einem großen Netzwerk. Sie führt von Appendorf im Kreis Bamberg über die Gemeinde Lauter mit ihren Orten und die Bezirksgrenze Oberfranken/Unterfranken nach Rudendorf, einem Gemeindeteil von Ebelsbach, dann über Lußberg und Kottendorf, den Gemeindeteilen von Breitbrunn, nach Kirchlauter und weiter über Köslau bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2278 zwischen Hofstetten und Bramberg.

Der Neubau der Ortsdurchfahrt war dringend geboten, denn der Zustand auf dem Teilstück vom Ortseingang (von Lußberg kommend) bis zur Einmündung in die Kreisstraße Has 22 nach Schönbrunn war schlecht, nicht zuletzt durch den vor Jahren erfolgten Kanalbau und andere Baumaßnahmen.

Weitere Arbeit

Bei dem aktuellen Neuausbau geht es nicht allein um eine neue Fahrbahn, sondern es werden auch noch andere Arbeiten miterledigt. So werden die alten Stromleitungen von den Dächern genommen und die Kabel in die Erde verlegt. Ferner wird der Gehweg verbreitert oder überhaupt erst eine Gehbahn angelegt, damit die Bürger, vor allem die Schüler, von der Siedlung sicher die Bushaltestelle und die Mitte des Ortes erreichen können.

Laut dem Staatlichen Bauamt in Schweinfurt kostet die Maßnahme rund 1,62 Millionen Euro, die sich die Behörde (Straßenbauamt) und die Gemeinde Ebelsbach teilen. Auf die Gemeinde kommen dabei für die Gehsteige und den Anschluss der Seitenstraßen rund 750 000 Euro zu.

Die Rudendorfer und die Verkehrsteilnehmer hoffen, dass der erste Bauabschnitt möglichst noch bis Weihnachten abgeschlossen wird, bevor es dann nach einer möglichen Winterpause weitergeht und das nächste Teilstück der Straße erneuert (und gesperrt) wird.