Dorfplatz geplant
Theinheim soll schöner werden
Neben dem Feuerwehrhaus soll in Theinheim ein Dorfplatz entstehen. Die Gemeinde hat hier das vormalige Anwesen gekauft und abgebrochen. Der Auftrag für den ersten Planungsentwurf vergab der Gemeinderat Rauhenebrach in seiner Sitzung am Dienstag.
Neben dem Feuerwehrhaus soll in Theinheim ein Dorfplatz entstehen. Die Gemeinde hat hier das vormalige Anwesen gekauft und abgebrochen. Der Auftrag für den ersten Planungsentwurf vergab der Gemeinderat Rauhenebrach in seiner Sitzung am Dienstag.
Foto: Sabine Weinbeer
Rauhenebrach – Rauhenebrach plant in seinen Ortsteil Theinheim einen ansprechenden Mittelpunkt. Außerdem soll sich auf den Friedhöfen etwas ändern.

Anstelle eines abgebrochenen Anwesens soll in Theinheim neben dem Feuerwehrhaus ein Dorfplatz entstehen. Nachdem die Ideen der Bevölkerung bereits gesammelt wurden, beauftragte der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag den Grünplaner Dipl.-Ing Dieter Dümmler mit der Erarbeitung eines Planungskonzeptes.

Wechsel bei der Feuerwehrführung

Zwei Rauhenebracher Feuerwehren haben ihre Kommandanten gewählt. In Theinheim gab es dabei einen Generationswechsel, auf Rainer Basel und Dietmar Müller folgen hier als 1. Kommandant Fabian Hirt und als 2. Kommandant Thomas Basel. In Fabrikschleichach wurden Andreas Weigel und Jürgen Neidnig in ihren Ämtern bestätigt. Der Gemeinderat bestätigte alle vier Personalien.

Keine Corona-Schnelltests mehr

Bürgermeister Matthias Bäuerlein informierte den Gemeinderat, dass das Schnelltestzentrum am 11. Oktober seinen Betrieb eingestellt hat. Es sei von den Ehrenamtlichen nicht leistbar, zu unterscheiden und zu bewerten, wer kostenlos oder kostenpflichtig getestet wird. Er dankte herzlich den Helferinnen und Helfern, die über Monate hinweg in Untersteinbach ein tägliches Testangebot gemacht haben. Wo es künftig Möglichkeiten zum Schnelltesten gibt, sei über die Homepage des Landkreises Haßberge zu erfahren, erklärte Bürgermeister Bäuerlein.

Problem mit den Wahlhelfern

Zwar „rutschte“ bei der Bundestagswahl kein einziges Rauhenebracher Wahllokal unter 50 Wähler vor Ort, das sei allerdings wohl hauptsächlich der hohen Wahlbeteiligung geschuldet, sagte Bürgermeister Bäuerlein. Deutlich mehr als die Hälfte der Rauhenebracher habe sich für die Briefwahl entschieden. Deshalb habe Rauhenebrach statt bislang einem dieses Mal vier Wahllokale gebraucht. Bäuerlein: „Das bedeutet 20 ehrenamtliche Wahlhelfer mehr bei gleichzeitig sinkender Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen, vor allem weil es oft lange Zeit nichts zu tun gibt, wenn in zehn Stunden nur knapp über 50 Wähler erscheinen.“ Aus den Reihen der Wahlhelfer sei daher der Vorschlag gekommen, über eine Reduzierung der Wahllokale nachzudenken.

Mehr Flexibilität für die Grabgestaltung

Auf Vorschlag von Gemeinderat Olaf Ernst diskutierte der Gemeinderat schließlich noch über die Friedhofs- und Bestattungskultur. Um zu vermeiden, dass wegen starrer Größenvorschriften Gräber komplett aufgelassen werden und die Erinnerung an ganze Familien verschwindet, soll die Verwaltung die Satzungen überarbeiten und mehr Flexibilität bezüglich Größe und Einfriedung der Gräber ermöglichen, eventuell bis hin zur Möglichkeit, nur den Grabstein stehen zu lassen und die bisherige Pflanzfläche in die Wiesenfläche des Friedhofs übergehen zu lassen. Die Satzungsentwürfe sollen dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzung vorgelegt werden.

Weil die Telekom entlang der Karbacher Kirche im Gehweg eine Leitung erneuert, benötigt sie eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis.
Weil die Telekom entlang der Karbacher Kirche im Gehweg eine Leitung erneuert, benötigt sie eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis.
Foto: Sabine Weinbeer

Eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis braucht die Telekom, um ihre Leitung zwischen Karbach und Untersteinbach zu erneuern, weil die Trasse auch an der kleinen Karbacher Kirche vorbeiführt. Der Gemeinderat hatte keine Einwände, in diesem Zuge soll aber geprüft werden, ob es einen Sinn hat, im selben Kabelgraben ein Leerrohr für die Breitbanderschließung zu verlegen.

Gemeinde denkt an ein Wasserleitungskataster

Ein Auftrag ging an das Planungsbüro SRP. Nach dem digitalen Kanalkataster will die Gemeinde prüfen, ob auch ein Wasserleitungskataster praktikabel und mit vertretbarem finanziellen Aufwand zu fertigen ist. Grundsätzlich dienen die Daten eines solchen Katasters sowohl der Gemeindeverwaltung als auch Hauseigentümern und Bauherren bei vielen Gelegenheiten.

Pilotprojekt in Theinheim beschlossen

Um zu prüfen, ob auch ein Wasserleitungskataster für die ganze Gemeinde erstellt werden sollte, beschloss der Gemeinderat am Dienstag ein Pilotprojekt für die Hauptleitungsnetze im Gemeindeteil Theinheim, was nach Schätzungen des Ingenieurbüros knapp 5000 Euro brutto kosten wird. Ein wesentlicher Mehraufwand wäre es, auch die Hausanschlüsse mit aufzunehmen, ob das in einem zweiten Schritt erfolgen soll, muss der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.