Startschuss
Ebelsbach baut kommunale Jugendarbeit auf
Die „Baustelle Jugendarbeit in Ebelsbach“  ist nun offiziell in Angriff genommen. Das Bild entstand bei der Schlüsselübergabe im Schloss Gleisenau und zeigt von links: Bürgermeister Martin Horn, Jugendpflegerin Lisa Heil, Jugendbeauftragten und Zweiten  Bürgermeister Andreas Hoch, Jugendbeauftragte Patricia Mück und den  Jugendbeauftragten Gerald Makowski.
Die „Baustelle Jugendarbeit in Ebelsbach“ ist nun offiziell in Angriff genommen. Das Bild entstand bei der Schlüsselübergabe im Schloss Gleisenau und zeigt von links: Bürgermeister Martin Horn, Jugendpflegerin Lisa Heil, Jugendbeauftragten und Zweiten Bürgermeister Andreas Hoch, Jugendbeauftragte Patricia Mück und den Jugendbeauftragten Gerald Makowski.
Foto: Annika Tischner
Ebelsbach – Die Gemeinde Ebelsbach baut zusammen mit dem Jugendhilfeträger iSo – Innovative Sozialarbeit – eine kommunale Jugendarbeit auf.

Seit Anfang des Jahres 2021 steht für die Gemeinde Ebelsbach ein neuer Arbeitsbereich im Fokus: die Jugendarbeit. In Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfeträger iSo – Innovative Sozialarbeit (insbesondere dem Projekt JAM: Jugendarbeitsmodell für gemeindliche Jugendarbeit) – werden unter anderem neue Strukturen im Bereich der offenen Jugendarbeit geschaffen, wie die Gemeinde mitteilte.

„Eine kommunale Jugendarbeit auf die Beine zu stellen, ist mein Wunsch als Bürgermeister für unsere Gemeinde. Zusätzlich zur bereits sehr guten Nachwuchsarbeit von unseren Vereinen stehen auch wir als Kommune in der Pflicht, in dieser Hinsicht die ,Baustelle Jugendarbeit’ zu beginnen. Der offizielle Grundstein wurde am 1. Mai gelegt und das Betreten der Baustelle ,JAM Ebelsbach’ ist für Jugendliche ausdrücklich erlaubt“, beschreibt Bürgermeister Martin Horn (SPD).

Das Ziel ist es, jungen Menschen neutrale Orte und Räume zu bieten, an welchen ihre Fragen und Themen gehört werden. Damit soll eine gemeinsame Basis für Impulse in der Gemeindearbeit und für die Partizipation der Generationen entstehen können.

Anfang Mai nahm Jugendpflegerin Lisa Heil (iSo) offiziell die Schlüssel zu den Räumlichkeiten des zukünftigen Jugendtreffs auf Schloss Gleisenau entgegen. Damit hielt die „Zukunft der Gemeinde“ Einzug in einem Ort der Vergangenheit und der Historie.

„Es macht mich glücklich, dass weiteres Leben ins Schloss einzieht, und ich hoffe, dass der Jugendraum ein Treffpunkt für unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus allen Ortsteilen wird“, erklärt der Zweite Bürgermeister Andreas Hoch.

Die Jugendbeauftragte Patricia Mück ergänzt: „Als Jugendbeauftragte möchte ich erreichen, dass eine Heimat und somit auch eine Zukunft für unsere Jugendlichen in der Kommune geschaffen werden kann. Eine erfolgreiche Jugendarbeit sehe ich als langfristigen Mehrwert für alle Generationen.“

Dem stimmt auch die Jugendpflegerin Lisa Heil zu. Ihr Ziel ist es, der Jugendarbeit in den kommenden Jahren ein Gesicht zu geben und zentrale Ansprechpartnerin für sämtliche Themen der jungen Menschen zu werden.

Erste Schritte werden das Kennenlernen und Vorstellen in der Gemeinde und bei den Ebelsbachern sein, genauso wie das Netzwerken mit den Vereinen und Funktionsträgern. Die Jugendarbeit ist Bindeglied zwischen den Generationen, weshalb die Kontaktaufnahme und Vertrauensarbeit zu den Jugendlichen einer der wichtigsten Schritte für Lisa Heil sind.

Erste große Aktionen sollen dann im Rahmen des Sommerferienprogramms angeboten werden, hofft die Gemeinde. In der Erwartung, dass die Pandemie-Situation dies zulässt.