Absage
Narren haben wenig Grund zum Jubeln
In der Faschingssession 2022 gibt es auch nur wieder wie 2021 Einzelerscheinungen. Unser Bild entstand im vergangenen Jahr am Altmain, wo der Fasching nur ein ganz klein wenig gefeiert wurde. Die Bürgermeister im Landkreis einigten sich darauf, wegen der Pandemielage keine größeren Veranstaltungen im Landkreis durchzuführen.
In der Faschingssession 2022 gibt es auch nur wieder wie 2021 Einzelerscheinungen. Unser Bild entstand im vergangenen Jahr am Altmain, wo der Fasching nur ein ganz klein wenig gefeiert wurde. Die Bürgermeister im Landkreis einigten sich darauf, wegen der Pandemielage keine größeren Veranstaltungen im Landkreis durchzuführen.
Foto: Ryan Evans /Archiv
LKR Haßberge – Wegen Corona gibt es wieder keine Faschingsveranstaltungen. Darauf haben sich die Bürgermeister des Landkreises Haßberge verständigt.

Sie fahren eine gemeinsame Linie: Schweren Herzens haben sich die Bürgermeister des Landkreises Haßberge darauf verständigt, die Faschingsumzüge, Büttensitzungen und Faschingsveranstaltungen in der Saison 2022 coronabedingt abzusagen. Einige Kommunen und Veranstalter haben bereits entsprechende Mitteilungen herausgegeben.

Nach reiflicher Überlegung

„Aus Verantwortung gegenüber allen Beteiligten und Besuchern gibt es momentan keine Alternative“, sagt Dieter Möhring, Bürgermeister von Aidhausen und Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags, einer Pressemitteilung zufolge.

Die Kommunalpolitiker haben sich nach Rücksprache und reiflicher Überlegung dazu entschieden, den Fasching auch in diesem Jahr aufgrund der aktuellen sowie perspektivischen Faktenlage ausfallen zu lassen.

Belastung für Verantwortliche

Nicht zu unterschätzen sei die Belastung für die Verantwortungsträger der Vereine, welche nicht nur persönlich haften, sondern auch in die Verantwortung gedrängt würden und die die Reglementierungen gegenüber Öffentlichkeit, Behörden, Gästen und den eigenen Mitglieder vertreten müssten.

„Wir wissen, dass es gerade für die Faschingsvereine, die sich lange auf die Veranstaltungen vorbereiten, eine schmerzliche Entscheidung ist. In der jetzigen Pandemielage gibt es aber leider keine andere Wahl. Wir bitte alle Verantwortlichen und Bürger um Verständnis für unsere Entscheidung und hoffen, dass im nächsten Jahr alle Faschingsveranstaltungen wieder unbesorgt möglich sind. Bestimmt auch deshalb, weil wir durch eine hohe Impfquote einen besseren Schutz in unserer Gesellschaft erreicht haben. Also, bitte helfen Sie mit, mit einer Impfung in eine gesündere Zukunft zu steuern“, sagt Bürgermeister und Kreisvorsitzender Dieter Möhring.

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