Bildung
Marodes Dach: Verbandsschule Hofheim wird saniert
Die Verbandsschule in Hofheim soll generalsaniert werden. Dies beschloss der Schulverband in seiner Sitzung.
Die Verbandsschule in Hofheim soll generalsaniert werden. Dies beschloss der Schulverband in seiner Sitzung.
Foto: Martin Schweiger
Hofheim i. UFr. – Schulverband Hofheim verständigte sich auf die Erneuerung des Gebäudes und schafft Luftreinigungsgeräte an.

Das Dach der Mittel- und Grundschule in Hofheim ist marode. Dazu sind in einer Gebäudefront noch alte Fenster verbaut. Statt eine Teilsanierung aus eigener Tasche zu zahlen, entschloss sich der Schulverband in seiner Sitzung am Montag im Schüttbau in Rügheim für eine energetische Generalsanierung des Gebäudes, die staatlich gefördert wird.

Den Zeitraum hierfür schätzte der Leiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hofheim, Andreas Dellert, auf rund drei Jahre bis zum Baubeginn. Finanzielle Mittel konnten in den beiden vergangenen Jahren angespart werden. Rund 530 000 Euro wanderten in die Rücklage.

Um die Schülern im Falle einer vierten Corona-Welle im Herbst möglichst im Präsenzunterricht unterrichten zu können, entschloss das Gremium die Anschaffung von rund 30 Luftreinigungsgeräten für die Schulen in Hofheim und Aidhausen.

Die Kosten von rund 120 000 Euro werden mit bis zu 50 Prozent durch den Freistaat Bayern gefördert. „Wir brauchen die Geräte, sonst gibt es eine Riesendiskussion im Herbst“, sagte der Schulverbandsvorsitzende, Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst.

Leistungsstarke Geräte

Angeschafft werden sollen ähnlich leistungsstarke Geräte, wie sie bereits in Klassenzimmern in Ebern stehen. Mittlerweile liege der Geräuschpegel im Volllastbetrieb bei nur noch 35 Dezibel, sagte Borst.

Die digitale Ausstattung der Mittel- und Grundschule geht voran. Weitere 25 digitale Leihgeräte für die Schüler wurden angeschafft. Sie werden zu 100 Prozent vom Freistaat gefördert. Mittlerweile stehen über 150 Leihgeräte zur Verfügung, erfuhren die Verbandsräte.

Stefan Hellfeier stellte den Vorbericht zum Haushalt 2021 vor. Der Verwaltungshaushalt des Jahres 2021 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 1 036 192 Euro ab. Der Vermögenshaushalt hat Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 716 132 Euro. Das ergibt ein Gesamthaushaltsvolumen von 1 752 324 Euro.

Der ungedeckte Bedarf des Verwaltungshaushalts beträgt 789 404 Euro und liegt um 27 104 Euro über dem Bedarf des Haushaltsjahrs 2020.

Nach dem Stichtag 1. Oktober 2020 haben insgesamt 466 Schüler (Vorjahr: 450) die Verbandsschule besucht. Die Verwaltungsumlage für das Haushaltsjahr 2021 beträgt somit 1694 Euro pro Schüler (Vorjahresumlage pro Schüler: 1694 Euro) und konnte gegenüber dem Vorjahr somit konstant gehalten werden.

Die Schülerzahl ist gegenüber dem Vorjahr um 16 Schüler gestiegen. Weniger Schüler als im Vorjahr kamen aus: Aidhausen: vier Schüler weniger, Königsberg: ein Schüler. Mehr Schüler kamen aus Burgpreppach (2), Bundorf (1), Hofheim (5) und Riedbach (13).

Der Schuldenstand des Schulverbands zu Beginn des Jahres 2021 beträgt exakt 509 465 Euro. Im Haushaltsjahr 2021 werden 42 937 Euro an Darlehen getilgt. Der Schuldenstand des Schulverbands wird Ende 2021 noch 466  28 Euro betragen.

Die Einnahmen des Verwaltungshaushalts setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen: Schulverbandsumlage: 789 404 Euro sowie Zuschüsse zu den Schülerbeförderungskosten: 178 258 Euro.

Die Ausgaben des Verwaltungshaushalts bestehen hauptsächlich aus den Kosten für die Schülerbeförderung, die bei rund 200 000 Euro liegen, sowie den Verwaltungs- und Betriebsausgaben (für Strom, Heizung, Reinigung, Geräte, Lernmittel, Lehrmittel): 433 400 Euro.

Die Investitionen

Im Vermögenshaushalt 2021 sind folgende Investitionen vorgesehen: Für Schulmöbel und Ausstattung sind 34 000 Euro an Ausgaben geplant, für Baumaßnahmen (Fluchttreppe) 100 000 Euro sowie für die EDV 220 000 Euro.