Katastrophenschutz
Neue Sirenen müssen für den Ernstfall her
Auf dem alten Rathaus in Haßfurt steht noch ein „Relikt“: Die Sirene in Pilzform erlaubt nur Warntöne, keine Durchsagen. In Sachen Katastrophenschutz wird sich noch einiges ändern (müssen).
Auf dem alten Rathaus in Haßfurt steht noch ein „Relikt“: Die Sirene in Pilzform erlaubt nur Warntöne, keine Durchsagen. In Sachen Katastrophenschutz wird sich noch einiges ändern (müssen).
Foto: kra
Haßfurt – Wie schnell würden Bürger gewarnt werden, wenn es im Landkreis zur Katastrophe kommt? Eine ernüchternde Bilanz.

Befänden wir uns in der Schweiz – sehr weit weg in einem kleinen Ort in einem Bergtal mit einem klaren Bergbach – und nähmen wir an, es sei akut zu befürchten, dass in den nächsten Stunden 250 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kämen… Die Schweizer wüssten, was zu tun ist. Sie haben ein Sirenensystem, mit dem man von einer zentralen Leitstelle aus jeden einzelnen Sirenenstandort im Land ansteuern und passgenaue Warnbotschaften einschließlich Sprachnachricht abgeben könnte. Zu jedem Zeitpunkt. Unabhängig von der Stromversorgung. Wie wäre das in Deutschland? Der erste bundesweite Warntag im September ...

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Befänden wir uns in der Schweiz – sehr weit weg in einem kleinen Ort in einem Bergtal mit einem klaren Bergbach – und nähmen wir an, es sei akut zu befürchten, dass in den nächsten Stunden 250 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kämen… Die Schweizer wüssten, was zu tun ist.