KOMMENTAR
Zum Handeln gezwungen
Seit 1912 gibt es in Ebern ein Krankenhaus. Es ist immer weiter ausgebaut worden. Jetzt droht ein Rückfall in frühere Zeiten.
Seit 1912 gibt es in Ebern ein Krankenhaus. Es ist immer weiter ausgebaut worden. Jetzt droht ein Rückfall in frühere Zeiten.
Foto: Helmut Will
Ebern – Eine Schließung des Krankenhauses würde Ebern schwer treffen, gleichwohl, muss Redakteur Eckehard Kiesewetter konstatieren, dass das Minus drückt.

Unstrittig, ewig konnte es nicht so weitergehen. Die Finanzierung der Kreiskrankenhäuser gleicht einem Fass ohne Boden. Doch wie lassen sich wirtschaftliche Zwänge, die Berücksichtigung gesellschaftlicher Veränderungen mit dem erklärten Willen vereinbaren, an zwei Klinik-Standorten festzuhalten? Waren Sparkonzepte und die Aufgabe des Hauses Hofheim vor vier Jahren nicht schon Opfer genug? Müssten nicht das Land oder der Bund endlich notfallmäßig eingreifen?

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