Mobiltätswende
Erste Ladesäule für Elektroautos in Hofheim steht
Die erste öffentliche Ladestation für E-Autos wurde am Mittwoch eröffnet: (v.l.) Thomas Borst, Bürgermeister Wolfgang Borst, Energieberater Günter Lieberth, Andreas Ebert von der ÜZ und Energieberater Peter Fischer waren dabei.
Die erste öffentliche Ladestation für E-Autos wurde am Mittwoch eröffnet: (v.l.) Thomas Borst, Bürgermeister Wolfgang Borst, Energieberater Günter Lieberth, Andreas Ebert von der ÜZ und Energieberater Peter Fischer waren dabei.
Foto: Martin Schweiger
F-Signet von Martin Schweiger Fränkischer Tag
Hofheim i. UFr. – In Hofheim wird ein weiterer Schritt in Sachen Mobilitätswende gemacht.

Rechtzeitig zur Hofheimer Kirchweih wurde ein weiterer Parkplatz fußläufig zur Innenstadt für Besucher Hofheims in der Lendershäuser Straße fertiggestellt. Da es im Hofheimer Stadtgebiet bisher noch keine öffentlichen Ladesäulen für die stetig anwachsende Zahl von Elektroautos gab, wurden dort von der Stadt zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten und dafür reservierte Stellplätze errichtet.

Laut Zahlen der Zulassungsstelle im Landratsamt hat sich im Landkreis die Anzahl der Elektroautos jedes Jahr etwa verdoppelt: Von derzeit insgesamt zugelassenen 1609 Elektro-Fahrzeugen („Kennzeichen E„) sind 1079 reine Batterieelektrische und 530 extern aufladbare „Plug-In-Hybride“, die neben kleinerem Akku und Elektromotor auch noch über einen Verbrennungsmotor verfügen.

Betreiber bereits präsent

Mit der Errichtung der Ladesäulen wurde nach einer Ausschreibung der regionale Energieversorger ÜZ Mainfranken eG aus Lülsfeld, Landkreis Schweinfurt, beauftragt. Der betreibt auch schon im südlichen Landkreis Haßberge mehrere Ladestandorte. Günter Lieberth vom UmweltBildungsZentrum Oberschleichach (Ubiz) ist Energieberater des Landkreises. Er unterstützte die Stadt Hofheim bei den Planungen und Förderanträgen für die Ladeinfrastruktur.

An jedem der vier Ladepunkte können mavimal 22 Kilowatt Ökostrom von den Fahrzeugen geladen werden, sofern das Wechselstrom-Bordladegerät des Fahrzeuges diese Ladeleistung ermöglicht. Der Zugang erfolgt 24 Stunden und sieben Tage die Woche bargeldlos entweder durch Vorhalten einer RFID-Karte eines Fahrtromanbieters oder über spontane Anmeldung mit einer Smartphone-App.

Tarife können sich unterscheiden

Viele Stromversorger bieten ihren Kunden mit Elektroautos derartige Ladekarten an und auch etwa Automobil-Clubs ihren Mitgliedern. Damit kann über einen Roaming-Verbund Fahrstrom unterwegs geladen werden. Die Tarife können sich dabei unterscheiden.

Für weitere Fragen zur Elektromobilität steht auch die Energieberatung im Landkreis Haßberge im Ubiz zur Verfügung. Erreichbar ist sie per E-Mail an energieberatung@ubiz.de oder telefonisch unter der Rufnummer 09529/922213 . Auch über die Interenetseite ubiz.de bietet Interessenten die Möglichkeit, näher zum Thema E-Mobilität zu informieren.

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