Pandemie
Wie lange bleiben die Kinder noch ungeschützt?
Ein Lüftungsgerät in einem Klassenzimmer. Wenn die für Kirchlauter bestellten Geräte kommen, ist es Anfang März.
Ein Lüftungsgerät in einem Klassenzimmer. Wenn die für Kirchlauter bestellten Geräte kommen, ist es Anfang März.
Foto: Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Kirchlauter – Die für Kirchlauter bestellten Lüftungsgeräte lassen auf sich warten.

Die Corona-Pandemie beschäftigte den Gemeinderat Kirchlauter bei seiner letzten Sitzung im Oskar-Kandler-Zentrum, das nach der letzten Entscheidung abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden soll. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und Situation in der Grundschule und den Kindergärten bedauerte es Bürgermeister Karl-Heinz Kandler, dass als Liefertermin für die Luftreinigungsgeräte die 9. Kalenderwoche 2022 angegeben worden sei. Damit wolle er sich nicht abfinden und vielleicht auf ein Angebot eingehen mit einer früheren Lieferung.

Größere Veranstaltungen bereits abgesagt

Kandler bedauerte, dass man wegen der steigenden Inzidenzzahlen die beiden Seniorentage, wie im Vorjahr, wieder absagen musste. Man werde die Senioren aber aufsuchen und ihnen ein kleines Geschenk der Gemeinde übergeben. Die letzte Gemeinderatssitzung in diesem Jahr sei für den 7. Dezember und die Jahresschluss-Sitzung für den 14. Dezember geplant.

Was das Oskar-Kandler-Zentrum betreffe, gehe es in nächster Zeit nun darum, ein Architekturbüro zu beauftragen, das ein Konzept erstellt, in das auch die Vorstellungen der Gemeinde einfließen können.

Karl-Heinz Kandler teilte seinem Ratsgremium mit, dass sich inzwischen drei Büros das Zentrum in Kirchlauter angeschaut und sich bereiterklärt hätten, eine Vorplanung zu erstellen. Sie bekämen jetzt von der Gemeinde Lageplan und Informationen und hätten dann bis Anfang März Zeit, um ihre Vorstellungen dem Gemeinderat vorzustellen. Dieser müsse dann eine entsprechende Entscheidung mit der Beauftragung eines Architekturbüros treffen.

Was ist mit Photovoltaik im Gemeindegebiet?

Während man der Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Königsberg für die Sondergebiete „Photovoltaik Hellingen IV“ und „Sondergebiet Junkersdorf I“ zustimmte, sah Bürgermeister Kandler hinsichtlich der Photovoltaikanlagen in der eigenen Gemeinde noch Handlungsbedarf. Aus diesem Grund seien auch die Grundstückseigentümer für 24. November zu einem Termin eingeladen, um mit dem Geschäftsführer von GUT, Marco Siller, noch einige Details und Fragen zu erörtern. Er hoffe, dass es dabei zu einer gütlichen Regelung komme.

Bei der Sanierung der WC-Anlagen im Kindergarten Kirchlauter liege man im Plan und hoffe, bis Anfang Dezember fertig zu sein, sagte Kandler. Der Gemeinderat stimmte zu, dass hier noch eine Fußbodenheizung eingebaut werden soll. Dadurch soll mehr Platz für einen Baby-Wickeltisch entstehen.

Telefonzelle wird Bücherregal

Im Bauhof sind die ehemaligen Telefonzellen eingetroffen, die zukünftig in den Ortsteilen für öffentliche Mini-Bibliotheken Verwendung finden sollen. Die Gemeindearbeiter sollen sie aufstellen und dann auch mit Regalen für die Bücher bestücken.

Steffen Kandler kritisiert Hundebesitzer

Steffen Kandler (SPD) störte zunehmend das Verhalten von Hundebesitzern: „Die fahren zum Teil mit ihren Autos auf den Flurwegen und lassen ihre Hunde nebenher laufen. Natürlich verrichten die Tiere auch ihr Geschäft auf fremden Grundstücken.“ Die aufgestellten Stationen für die Abgabe des Kots würden nur teilweise genutzt. Steffen Kandler brachte eine Erhöhung der Hundesteuer ins Gespräch. Der Bürgermeister sah dies ähnlich, zumal man die günstigste Hundesteuer im Landkreis habe.

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