Baumaterial
Ein Hafen auf dem Holzweg
Stammgäste sind die Holzstapel im Zeiler Hafen.
Stammgäste sind die Holzstapel im Zeiler Hafen.
Foto: Günter Flegel
Zeil am Main – Die Nachfrage nach Bauholz macht aus toten Bäumen eine begehrte Ware. Zeil ist ein wichtiger Umschlagplatz.

So wiederholt sich die Geschichte, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen beziehungsweise in umgekehrter Richtung: Vom Mittelalter bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts war die Flößerei auf dem Main ein wichtiger Wirtschaftszweig. Mit der Strömung getrieben, waren Baumstämme unter anderem aus dem Frankenwald bis nach Rotterdam unterwegs. Heute wandert das Holz in der Gegenrichtung zu großen Sägewerken in Österreich.„Wir schlagen im Hafen jedes Jahr so um die 30 000 Tonnen Stammholz um“, sagt der Leiter der Stadtwerke in Zeil, Jürgen Klose.

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