Gastroenterologie
Haßberg-Kliniken haben neuen Chefarzt
Der 41-jährige Österreicher PD Dr. Gregor Hron (vorne) ist neuer Chefarzt der Gastroenterologie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken. Wilfried Neubauer (links, Vorstand des Kommunalunternehmens Haßberg-Kliniken), der Ärztliche Direktor Dr. Stefan Hochreuther und Stellvertretender Pflegedienstleiter Dominik Greim (rechts) begrüßten den Neuen.
Der 41-jährige Österreicher PD Dr. Gregor Hron (vorne) ist neuer Chefarzt der Gastroenterologie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken. Wilfried Neubauer (links, Vorstand des Kommunalunternehmens Haßberg-Kliniken), der Ärztliche Direktor Dr. Stefan Hochreuther und Stellvertretender Pflegedienstleiter Dominik Greim (rechts) begrüßten den Neuen.
Foto: Marco Heumann
Haßfurt – Seit 1. August haben die Haßberg-Kliniken einen neuen Chefarzt in der Gastroenterologie. Das ist Privatdozent Dr. med. Gregor Hron.

Der Mediziner stammt aus Wien und war zuletzt ab 2017 Bereichsleiter für Gastroenterologie und leitender Oberarzt am Klinikum in Neubrandenburg, wie das Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken am Freitag informierte.

Das Besondere an Privatdozent Dr. Gregor Hron? „Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, werden mich die Leute erkennen“, schmunzelt der 41-Jährige. Wohlwissend, dass ihm das Gefährt, das er bei seinen Touren benutzt, ein Alleinstellungsmerkmal verleiht.

Der neue Chefarzt der Gastroenterologie ist nämlich nicht mit dem Mountainbike oder einem Rennrad unterwegs, sondern mit einem Velomobil. Mit dem Liegerad, das mit seiner futuristischen Verkleidung ein wenig an eine Rakete erinnert, will der gebürtige Wiener seine neue Heimat erkunden, die ihn an die alte erinnert.

„Das Maintal ähnelt dem Donautal“, berichtet er. Dort in der österreichischen Hauptstadt wuchs Gregor Hron auf und sammelte an der Medizinischen Universität Wien auch seine ersten Berufserfahrungen, ehe es ihn in den Norden Deutschlands, nach Mecklenburg-Vorpommern, zog. Dort war er zunächst an der Universitätsmedizin Greifswald tätig. 2017 wechselte er dann ans Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg.

„Meine besonderen Schwerpunkte dort lagen in der Endoskopie und der Sonographie“, sagt der Mediziner. Zwei Bereiche, auf die er auch an neuer Wirkungsstätte seinen Fokus legen will und wird. Dabei geht es Hron zunächst vor allem darum, den Bereich der interventionellen Endoskopie auszubauen. „Ich möchte nicht nur schauen, sondern auch sofort reagieren“, erklärt er. Das bedeutet, dass bei einer Magen- oder Darmspiegelung nicht nur von innen untersucht wird, sondern, wenn nötig, auch Eingriffe direkt vorgenommen werden können. Mittelfristig will der neue Chefarzt zudem die Endosonographie in Haßfurt etablieren.