Chemische Keule
Gift im Riedbach: Der lange Weg zurück zum Leben
Das Wasser vom Gift gelb gefärbt, tausende Fische tot: Den Riedbach traf die chemische Keule.
Das Wasser vom Gift gelb gefärbt, tausende Fische tot: Den Riedbach traf die chemische Keule.
Foto: Günter Flegel
Riedbach – Es war ein unglaublicher Zufall: 2005 und 2011 flossen jeweils Tausende Liter Gift in den Riedbach. Das Gewässer war lange klinisch tot. Und heute?

Man muss nur den Namen lesen, dann ahnt man schon: Das ist nicht gesund. Didecylpolyoxethylammoniumborat. Das ist der Wirkstoff in einem Holzschutzmittel, von dem 2005 einige tausend Liter in den Riedbach bei Kleinsteinach flossen. Ursache war eine Panne in einem holzverarbeitenden Betrieb, Folge ein Artensterben ohnegleichen. 2011 passierte in dem Bach das Gleiche ein zweites Mal; diesmal machten Pflanzenschutzmittel dem Wasserleben den Garaus. Gibt es heute noch Spuren der chemischen Keule im Bach? Für Dagmar Mußhoff, die das Labor des ...

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