Tolle Idee
Wo man bald seinen Durst stillen kann
Im Happertshausen (im Bild) und Rottenstein sollen Trinkwasserbrunnen aufgestellt werden.
Im Happertshausen (im Bild) und Rottenstein sollen Trinkwasserbrunnen aufgestellt werden.
Foto: Martin Schweiger
Aidhausen – Wasser für alle – erfrischend und hygienisch einwandfrei. Das soll es bald in Happertshausen und Rottenstein geben.

Zwei Trinkwasserbrunnen in Happertshausen und Rottenstein sollen künftig nicht nur den Durst von Radfahrern oder Wanderern stillen. Sie sollen an der Alten Schmiede in Happertshausen und dem Dorfgemeinschaftshaus in Rottenstein errichtet werden. Dies beschloss der Gemeinderat am Donnerstag einstimmig. Die Brunnen sollen in einer ansprechenden Form ausgeführt werden und natürlich den hygienischen Anforderungen genügen. Die Nutzung des angebotenen Wassers ist kostenfrei. Die Kosten belaufen sich auf etwa 12000 Euro brutto je Brunnen. Eine Förderung durch das Sonderförderprogramm „Kommunale Trinkbrunnen“ mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben wird angestrebt.

Was man für Feuerwehreinsätze zahlen muss

Einstimmig hat der Gemeinderat einen Kostenkatalog für Leistungen der freiwilligen Feuerwehren im Gemeindegebiet verabschiedet. Einsätze, „die unmittelbar der Rettung oder Bergung von Menschen und Tieren dienen“, bleiben weiterhin kostenfrei.

Bei fahrlässig herbeigeführten Gefahrensituationen oder technischen Hilfeleistungen können Kosten anfallen. Die Ausrückstundenkosten variieren zwischen 41,08 Euro für ein Mehrzweckfahrzeug und 141,46 Euro für ein Löschgruppenfahrzeug. Die Streckenkosten liegen zwischen 1,90 Euro pro Kilometer für das Mehrzweckfahrzeug und 9,73 Euro pro Kilometer für das Löschgruppenfahrzeug. Für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute wird pro Stunde ein Betrag von 28 Euro erhoben.

Kommune will Sanierungen fördern

Für die Altortsanierung in Happertshausen billigte das Gremium die Bedarfsmitteilung des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms ebenfalls einstimmig. An Maßnahmen in den Jahren 2022 bis 2025 ist unter anderem geplant, ein Grünordnungskonzept und einen Gestaltungsleitfaden zu erstellen sowie für Sanierungen Beratungen und ein kommunales Förderprogramm anzubieten.

Für den Bau einer Lagerhalle gab das Gremium grünes Licht. Das Baugrundstück liegt im Außenbereich, nordwestlich des Sportgeländes. Die Lagerhalle soll 20 Meter breit, 20 Meter tief und fünf Meter hoch werden und ein Pultdach bekommen.