Brandopfer
Brandopfer brauchen Hilfe
Ein Brand hat das Haus weitgehend zerstört. Jetzt wurde ein Spendenkonto eingerichtet.
Ein Brand hat das Haus weitgehend zerstört. Jetzt wurde ein Spendenkonto eingerichtet.
Foto: Christian Licha
Königsberg in Bayern – Pfarrerin hat Spendenkonto für die von einem Feuer betroffene Familie eingerichtet.

Bei dem verheerenden Brand in den frühen Morgenstunden am Mittwoch hat eine Familie in Königsberg so ziemlich ihr ganzes Hab und Gut verloren. Was nicht im Dachgeschoss dem Feuer zum Opfer fiel, wurde durch Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen oder zerstört.

Die Pfarrerin Claudia Winterstein, die in unmittelbarer Nähe des Brandhauses wohnt, war bei dem Einsatz als Notfallseelsorgerin dabei und kümmerte sich um die fünf Personen, unter ihnen drei Kinder. „Die Hilfe war überwältigend. Etliche Sachspenden sind bereits eingegangen, die der Familie eine große Hilfe sind und für die sie sich aufs Herzlichste bedankt“, sagte Winterstein und verwies gleichzeitig darauf, dass man zurzeit von weiteren Sachspenden absehen solle.

Die Familie ist vorübergehend bei einer Freundin untergekommen und dort herrscht Platznot. „Jetzt wird dringend eine Übergangswohnung in Königsberg für die fünfköpfige Familie gesucht“, ergänzte die Pfarrerin in einem Gespräch mit der Zeitung und hofft auf geeignete Wohnungsangebote.

Spendenkonto ist eingerichtet

Gleichzeitig wurde bei der evangelischen Kirchengemeinde Hellingen ein Spendenkonto eingerichtet. Beträge, die unter dem Verwendungszweck Hausbrand/Familie auf die IBAN DE 29 7935 0101 0021 9163 41 bei der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge überwiesen werden, kommen ohne jeden Abzug den zwei Erwachsenen und den drei Kindern zu Gute, versichert Claudia Winterstein.