Gemeinderat
Die traurige Ecke kommt weg
Als kein Luxus wurde die Neugestaltung des Spielplatzes in Treinfeld angesehen, wo die Geräte schon 40 Jahre alt sind und nun ausgetauscht werden sollen. Gleichzeitig soll die ganze Freizeitanlage umgestaltet werden.
Als kein Luxus wurde die Neugestaltung des Spielplatzes in Treinfeld angesehen, wo die Geräte schon 40 Jahre alt sind und nun ausgetauscht werden sollen. Gleichzeitig soll die ganze Freizeitanlage umgestaltet werden.
Foto: Günther Geiling
Rentweinsdorf – Weil es kein Luxus ist: Treinfelder erhalten einen neuen Spielplatz.

Der lang ersehnte Wunsch der Treinfelder Bürger nach einem größeren Spielplatz und neuen Geräten wird nun Wirklichkeit. Der Marktgemeinderat gab grünes Licht für das Vorhaben und beschloss auch den Ankauf von neuen Spielgeräten mit einer Auftragssumme von 30087 Euro.

Schon vor drei Jahren waren die Bürger aus dem Ortsteil an die Gemeinde herangetreten mit der Bitte, den Spielplatz umzugestalten oder an einen anderen, größeren Standort zu verlegen. Nun fand vor kurzem ein Gespräch mit dem Bürgermeister, Gemeinderäten und interessierten Bürgern aus Treinfeld vor Ort statt, welches der Meinungsfindung und Abstimmung dienen sollte.

Bürgermeister Steffen Kropp (SPD) unterstrich, dass die vorhandenen Spielgeräte allesamt nicht mehr zeitgemäß und auch über 40 Jahre alt seien. Deswegen sei der Wunsch der Bürger verständlich. Die Bauverwaltung habe von Spielplatzgeräteherstellern Gestaltungsvorschläge eingeholt. Die alten Spielgeräte würden in Eigenleitung von den Bürgern abgebaut.

Nachbar stellt einen Teil seines Grundstücks zur Verfügung

Zusätzlich habe der Nachbar dem zugestimmt, dass die Gemeinde einen Teil seiner Grundstücksfläche für die Erweiterung verwenden darf. Es werde hierfür eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Stefan Horn (RUL) teilte mit, dass Treinfelder Vereine wie Feuerwehr oder Bürgerverein Mitarbeit und auch Zuschüsse in Aussicht gestellt hätten. Schließlich seien ja auch zahlreiche Arbeiten wie Zaunbau, Pflastern oder Fallschutz auszuführen. Der Bürgermeister ging auf die Spielgeräte ein. Gedacht sei an eine Nestschaukelkombination und ein Federwippgerät. Außerdem wolle man das Thema der Landwirtschaft in den Vordergrund rücken, das mit einem Traktor-Klettergerät mit Rutsche zu Treinfeld passe. „Das Engagement der Treinfelder wird nicht ausbleiben“, sagte Bürgermeister Kropp und so stimmte der Marktgemeinderat der Planung einstimmig zu.

Endlich ist das Trinkwasser wieder in Ordnung!

Positiv wurde die Mitteilung aufgenommen, dass das Trinkwasser in Rentweinsdorf nun wieder in vollen Zügen genossen werden kann. Sowohl Bürgermeister Steffen Kropp als auch Mitarbeiter Kurt Schorn gaben Entwarnung und bestätigten, dass keine koliformen Bakterien und auch kein Chlorzusatz mehr im Wasser seien. In bestimmten Fällen sei der Zusatz von bis zu 0,2% Chlor möglich. Man habe diesen Wert aber bei weitem nicht ausgeschöpft.

VG-Mitteilungsblatt ist „ebernlastig“

Wolfgang Martin (FW-ÜWG) legte den Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses für das Jahr 2019 vor. Daraus geht hervor, dass die Kosten für die Musikschule enorm gestiegen sind. Als es ums Geld ging, sagte Ludwig Bock (FW-ÜWG), die Kosten für das VG-Mitteilungsblatt von rund 5500 Euro stünden in keinem Verhältnis zu dem, was von der Gemeinde Rentweinsdorf berichtet werde. Das Blatt sei „ebernlastig“ und Rentweinsdorf werde somit unverhältnismäßig hoch zur Kasse gebeten. Gerhard Schmidt (CSU) meinte dazu, dass es eben mehr von der Gemeinde Rentweinsdorf genutzt werden müsse.