Energiewende
Junkersdorfer Solarpark soll wachsen
Der Solarpark Junkersdorf soll wachsen. Der Betreiber hat deshalb einen Antrag gestellt.
Der Solarpark Junkersdorf soll wachsen. Der Betreiber hat deshalb einen Antrag gestellt.
Foto: Gerold Snater
F-Signet von Gerold Snater Fränkischer Tag
Königsberg in Bayern – Um 5,5 Hektar will der Betreiber die Photovoltaikanlage vergrößern. Dazu ist eine Genehmigung der Stadt Königsberg notwendig. Auch in Hellingen soll sich etwas tun.

Wieder einmal ging es in der Stadtratsitzung am Dienstag im ersten Tagesordnungspunkt um das inzwischen fast schon nicht mehr enden wollende Thema Photovoltaik. So musste sich das Gremium mit Anträgen bezüglich des Solarparks Hellingen V und Junkersdorf II befassen und mit der elften Änderung des Flächenplans und Aufstellung des Bebauungsplans hinsichtlich dieser Anlagen durch die GFG-Solar GmbH.

Diese beantragt auf zwei Grundstücken der Gemarkung Hellingen, eine bereits bestehende Photovoltaikanlage um 3,4 Hektar zu vergrößern. Ebenso soll auf vier Grundstücken der Gemarkung Junkersdorf die bestehende Photovoltaikanlage Junkersdorf I um 5,5 Hektar erweitert werden (Junkersdorf II). Hierfür sind Beschlüsse des Stadtrats zur Aufstellung der elften Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Königsberg und zur Aufstellung vorhabensbezogener Bebauungspläne erforderlich.

Güllegrube bleibt erhalten

Bei dem Vorhaben in Hellingen sollen die auf den vorgesehenen Flächen stehenden ehemaligen und inzwischen nicht mehr benutzbaren landwirtschaftlichen Gebäude abgerissen werden. Eine sich dort befindende Güllegrube bleibt erhalten, soll aber entsprechend abgesichert werden.

In Junkersdorf muss, weil ein Anteil der geplanten Erweiterungsfläche innerhalb des Landschaftsschutzgebietes liegt, dessen Grenze mit Zustimmung des Landratsamtes verlegt werden. An anderer Stelle im Flächenbereich von Königsberg muss eine entsprechende Fläche als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden. Nach einer kurzen Diskussion stimmte das Gremium den Anträgen und der Änderung des Flächennutzungsplanes zu.

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