Ausbildung
Motiviert in einen anspruchsvollen Beruf
40 Diplome für staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher übergaben der Leiter der Fachakademie für Sozialpädagogik in Haßfurt, Peter Popp (vorne Mitte), und die Klassenleiter an 33 junge Frauen und sieben junge Männer nach vier- beziehungsweise fünfjähriger Ausbildung.
40 Diplome für staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher übergaben der Leiter der Fachakademie für Sozialpädagogik in Haßfurt, Peter Popp (vorne Mitte), und die Klassenleiter an 33 junge Frauen und sieben junge Männer nach vier- beziehungsweise fünfjähriger Ausbildung.
Foto: Sabine Weinbeer
Haßfurt – Die Fachakademie für Sozialpädagogik Sankt Christophorus (Faks) in Haßfurt verabschiedete 50 pädagogische Fachkräfte.

50 pädagogische Fachkräfte, die in den Kindertagesstätten dringend benötigt werden, verabschiedete die Fachakademie für Sozialpädagogik Sankt Christophorus (Faks) in Haßfurt ins Berufsleben. 40 Absolventen erhielten ihre Urkunde als staatlich geprüfte Erzieher beziehungsweise „Bachelor professional in Sozialwesen“. Echte Pioniere sind die zehn „Pädagogischen Fachkräfte für Grundschulkindbetreuung“, denn sie absolvierten diese zweijährige Ausbildung in der neu gegründeten Fachschule.

Diesen Ausbildungszweig gibt es ganz neu, er wurde auf die Bedürfnisse der Ganztagsschulen zugeschnitten. Ein Jahr Theorie in der Schule und ein Jahr Praxis absolvierten: Stefan Arnswald aus Schweinfurt, Jacqueline Beer aus Ebrach, René Fischer aus Zeil, Nadine Gebhard aus Pegnitz, Maja Möhring aus Nassach, Barbara Müller aus Wisenttal, Isabel Raithel aus Pfarrweisach, Sarah Rickertsen aus Oberaurach, Maurice Termin aus Knetzgau und Katharina Weigand aus Haßfurt (Klassenbeste). An neun Fachakademien in Bayern wurde vor zwei Jahren erstmals diese Ausbildung angeboten, die für Schulleiter Peter Popp eine wertvolle Bereicherung des Spektrums an pädagogischen Fachkräften ist.

Vier (mit Abitur) beziehungsweise fünf Jahre dauert die Ausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin. Diese Ausbildung beginnt mit einem Praxisjahr und endet mit einem Praxisjahr, in dem aber noch zahlreiche Leistungsnachweise erbracht werden müssen. Dies habe trotz der auferlegten Distanz gut funktioniert, sagte Studiendirektor Peter Popp. Er zeigte sich stolz, „so viele junge Menschen zu sehen, die sich mit hoher Motivation für einen anspruchsvollen Beruf entschieden haben“. Währen die Absolventen der Fachschule spezialisiert sind auf Grundschulkinder, umfasst die Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher Kindheit und Jugend bis 27 Jahre. Sie alle seien bestens präpariert für ihren Beruf und könnten selbstbewusst auftreten, lobte der Schulleiter. Dieses Selbstbewusstsein sei auch regelmäßig gefordert, denn „nötigenfalls müssen Sie deutlich sagen, dass es so nicht weitergeht, immer zum Wohle Ihrer Schützlinge“.

Für die Absolventen dankte Justina Gehrig dem Kollegium der Faks: „Sie haben uns so unglaublich viel beigebracht, uns manchmal aber auch einfach nur ausgehalten. Es war sehr menschlich hier. Und auch aus Bauchlandungen kann man lernen“, erklärte sie im Rückblick.

Bei der Zeugnisübergabe betonte Klassleiter Martin Hammer-Zebering: „Professionalität geht weit über Noten hinaus. Und gerade die Branche der Pädagogik lebt ganz stark von der Persönlichkeit.“

Die Urkunden als staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher erhielten Natascha Achtziger aus Theres, Oguzhan Aydin aus Schweinfurt, Eva Deißler aus Westheim, Justina Gehring aus Würzburg, Sophia Heuß aus Rauhenebrach, Marie Kirchner aus Obertheres, Niklas Kirchner aus Obertheres, Marie-Luise Wolf aus Friesenhausen, Sarah Derwanz aus Zell am Ebersberg, Annalena Ehlert aus Haßfurt, Saskia Göpfert aus Zeil, Anna Grimm aus Viereth, Aycan Peker und Cigdem Peker aus Iphofen, Laura Schnaus aus Zeil, Oliver Tülp aus Bamberg, Jasmin Wacker aus Untereßfeld, Elena Knittel aus Wonfurt, Jule Krapf aus Sand, Niklas Reinwand aus Oberhaid, Nina Andresen aus Rauhenbrach, Anna-Lena Bayersdorfer aus Bad Rodach, Adriana Fuchs aus Riedbach, Tim Golombek aus Schweinfurt, Steffi Hely Pelami aus Haßfurt, Eva Henning aus Maroldsweisach, Doreen Herl aus Rattelsdorf, Lisa Hofmann aus Dittelbrunn, Jaqueline Lerche aus Alsleben, Heike Markert aus Ruppach, Franziska Müller aus Birnfeld, Morten Raab aus Bamberg, Anna-Lena Radler aus Bamberg, Jan Schönmüller aus Wonfurt, Dana Slawik aus Gerolzhofen, Selina Tully aus Bamberg, Katharina Weinbeer aus Oberaurach, Helena Wozniak aus Bamberg und Monique Wrage aus Knetzgau.