Beschluss
Solarenergie auf der grünen Wiese
In Hellingen (Foto) und Junkersdorf werden zwei Freifeld-Photovoltaikanlagen gebaut.
In Hellingen (Foto) und Junkersdorf werden zwei Freifeld-Photovoltaikanlagen gebaut.
Foto: Gerold Snater
Königsberg in Bayern – Für zwei Freifeld-Photovoltaikanlagen hat der Königsberger Stadtrat am Dienstag den Weg freigemacht.

Wie bereits in einer vorangegangenen Sitzung behandelt, will die GFG Solar GmbH & Co. KG aus Königsberg zwei Anlagen in Junkersdorf und Hellingen errichten. Der Stadtrat Königsberg billigte jeweils mit einer Gegenstimme den Vorentwurf des Bebauungsplans „Sondergebiet Photovoltaik – Junkersdorf I“ in der Gemarkung Junkersdorf. Ebenso wurde mit 11:1 Stimmen der Bebauungsplan „Sondergebiet Photovoltaik – Hellingen IV“ auf zwei Flurstücken in der Gemarkung Hellingen positiv beschieden. Die Verwaltung wurde beauftragt, Öffentlichkeit und Behörden um Stellungnahmen zu bitten. Ohne Gegenstimme wurde diesbezüglich auch die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen.

Eine weitere Zertifizierung für den Stadtwald

Für den Betrieb des Stadtwaldes besteht bisher bereits eine Zertifizierung nach dem PEFC-Standard. Nach dem Vorschlag von Betriebsleiter Christian Bartsch soll auch die Zertifizierung nach dem Standard FSC angestrebt werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 500 bis 600 Euro pro Jahr, wie Bürgermeister Claus Bittenbrünn berichtete. Der Stadtrat zeigte sich damit einverstanden. FSC steht für „Forest Stewardship Council“. Es ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft. Das Holz von Möbeln, Spielzeugen, Büchern, Schulheften oder Bleistiften mit FSC-Siegel kommt aus Wäldern, die verantwortungsvoll bewirtschaftet werden.

Der Stadtrat bestätigte die Neuwahl der beiden Kommandanten der Feuerwehr Königsberg. Peter Schüler ist weiterhin 1. Kommandant, Alexander Schüler ist 2. Kommandant.

Angebot für Radtouristen ist momentan nicht mehr zeitgemäß

Über das Radtourismusprojekt der Allianz Main & Haßberge informierten Susanne Volkheimer, die Geschäftsführerin des Haßberge Tourismus e.V., und ihr Kollege Christof Dilzer das Gremium. Die Radwege würden zur Zeit überarbeitet, da das bisherige Angebot nicht mehr zeitgemäß sei. 23 thematische Radtouren, davon alleine drei rund um Königsberg, seien in Planung. Allgemein habe sich der Tourismus im Landkreis gut entwickelt, berichtete Volkheimer. Im Vergleich zu 2014 habe man im Jahr 2019 eine Steigerung des Bruttoumsatzes durch Touristen um über 40 Prozent auf 85 Millionen Euro steigern können.

Man denkt an sanften Tourismus

„Das Naturerlebnis und die Ruhe haben einen hohen Stellenwert bei uns. Deshalb wollen wir den Tourismus sanft entwickeln“, sagte Volkheimer.