Geschichte
Als Herzogenaurach bittere Not litt
Der "Weiße Hahn" in Herzogenaurach, heute die Apotheke am Markt
Der "Weiße Hahn" in Herzogenaurach, heute die Apotheke am Markt
Foto: privat
Herzogenaurach – Vor 95 Jahren war in Herzogenaurach die Arbeitslosigkeit auf ein Rekordhoch gestiegen. Die Stadt sanierte Kanäle, um Menschen in Lohn zu bringen.

Wir schreiben das Jahr 1926. Unser Land hat nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg harte Zeiten hinter und weitere schwere Monate vor sich: Auf den verloren gegangenen Krieg folgten unruhige Jahre, in denen Reichspräsident Friedrich Ebert (MSPD: Mehrheits-Sozialisten) ab Februar 1919 die Regierungsgeschäfte übernimmt. In München wird der radikale Ministerpräsident Kurt Eisner von der USPD (Unabhängige Sozialisten) ermordet (21. Februar.1919), im Juni 1919 muss das Reich den harten und als ungerecht empfundenen Friedensvertrag von Versailles unterschreiben.

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