Dämme brechen ein
Der Biber lässt Teichwirte verzweifeln
Walter Jakob steht in einer vom Biber gegrabenen und eingestürzten Höhle am Weiherdamm nahe Albach. Hier können nicht nur landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Spaziergänger verunglücken, es läuft auch Wasser aus dem Teich aus.
Walter Jakob steht in einer vom Biber gegrabenen und eingestürzten Höhle am Weiherdamm nahe Albach. Hier können nicht nur landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Spaziergänger verunglücken, es läuft auch Wasser aus dem Teich aus.
Foto: Andreas Dorsch
Höchstadt a. d. Aisch – Wenn es nach den Nachwirte geht, soll sich der Biber von Weihern fernhalten. Es sind nicht nur die Schäden an Dämmen, die gehörig ins Geld gehen.

Der Biber mag für manche Zeitgenossen durchaus ein possierliches Tier sein, an Karpfenteichen hat er aber nichts verloren. Darüber sind sich Teichwirte durch die Bank einig. Laut Martin Oberle, Leiter der Höchstadter Außenstelle für Teichwirtschaft der Landesanstalt für Fischerei, hat sich der unter Schutz stehende Biber inzwischen so vermehrt, dass er an den Teichen zum großen Problem geworden ist und enorme Schäden anrichtet.

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