Engagement
Von Mensch zu Mensch helfen
Bundesweit gibt es Johanniter-Jugendgruppen, die sich ehrenamtlich engagieren, wie hier bei einem Aktionstag für Hochwasserbetroffene. Nun startet eine neue Gruppe in Schlüsselfeld.
Bundesweit gibt es Johanniter-Jugendgruppen, die sich ehrenamtlich engagieren, wie hier bei einem Aktionstag für Hochwasserbetroffene. Nun startet eine neue Gruppe in Schlüsselfeld.
Foto: Nikolaus Brade/Johanniter
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Schlüsselfeld – Eine Johanniterjugend startet im September in Schlüsselfeld. Eine 24-jährige Rettungssanitäterin wird die neue Jugendgruppe leiten.

Die Johanniter starten eine neue Jugendgruppe in Schlüsselfeld. „Mitmachen kann jeder zwischen zehn und 16 Jahren, der Spaß an Gemeinsamkeit und einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung hat“, sagt Alica Frerichs. Die 24-Jährige, die hauptberuflich als Heilerziehungspflegerin arbeitet und ausgebildete Rettungssanitäterin ist, wird die neue Jugendgruppe federführend leiten.

Das erste Treffen für interessierte Kinder, Jugendliche und, falls gewünscht, deren Eltern, findet am Sonntag, 11. September, von 14 bis 16 Uhr in der Rettungswache Schlüsselfeld, Batschkastraße 17, statt.

Die Johanniterjugend ist der Jugendverband der Johanniterunfallhilfe. Die Mädchen und Jungs lernen, wie man anderen in verschiedensten Notlagen helfen und sie unterstützen kann. „Konkret heißt das zum Beispiel, dass wir ihnen altersgerecht und spielerisch Grundwissen in Erster Hilfe vermitteln. Da sind alle immer mit Feuereifer dabei“, berichtet Alica Frerichs.

Als Schulsanitäter im Einsatz

Alleine in Bayern sind fast 2000 Kinder und Jugendliche bei der Johanniterjugend in 140 Schulsanitätsdiensten und 32 Kinder- und Jugendgruppen aktiv. Es stehen auch viel Spiel und Spaß, Freizeitaktivität, Ausflüge oder auch mal ein Zeltlager auf dem Programm. Nicht zu vergessen sind laut Pressemitteilung der Johanniterunfallhilfe die verschiedenen Projekte zum Wohl der Allgemeinheit – sei es der Schulsanitätsdienst oder die Gestaltung des Kinderprogramms bei öffentlichen Veranstaltungen.

„In unseren Jugendgruppen haben sich schon viele Freundschaften entwickelt. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten, sich persönlich weiterzuentwickeln. Einige werden selbst Jugendgruppenleiter oder Erste-Hilfe-Ausbilder, andere konzentrieren sich auf den Sanitäts- oder Rettungsdienst“, erzählt Alica Frerichs.

Beim ersten Treffen können alle Interessierten die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter kennenlernen, einen Rettungswagen erkunden und mehr über die Arbeit der Johanniterunfallhilfe und die Johanniterjugend erfahren. Dabei gibt es Kaffee, Kuchen und Gegrilltes. Außerdem warten eine Popcornmaschine, ein Farbenrad und weitere Aktivitäten. Wer vorab Fragen hat, kann sich gerne an Alica Frerichs wenden, entweder telefonisch unter 01577/2648445 oder per E-Mail an alica.frerichs@johanniter.de.

Die Johanniterunfallhilfe

Die Johanniterunfallhilfe ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Mit mehr als 25.500 Beschäftigten, 63.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,2 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniterunfallhilfe eine der größten deutschen Hilfsorganisationen. Zu ihren Aufgaben zählen seit ihrer Gründung neben dem Rettungs- und Sanitätsdienst auch Bevölkerungsschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung.

Hinzu kommen soziale Dienste für Kinder und Jugendliche, dazu zählen auch derzeit beinahe 490 Kindertagesstätten, sowie die Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen. Die Johanniter engagieren sich ebenso in der humanitären Hilfe im Ausland.

Im Landesverband Bayern der Johanniter arbeiten mehr als 4500 Beschäftigte, fast 8200 Menschen engagieren sich ehrenamtlich und mehr als 255.000 Fördermitglieder unterstützen die Organisation.

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