A3 bei Geiselwind
Polizei stoppt Geisterfahrer rechtzeitig
Polizei Bayern
Die Polizei zieht auf der A3 bei Geiselwind Geisterfahrer aus dem Verkehr.
Peter Kneffel/dpa/Symbolbild
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Geiselwind – Die Polizei beendet eine Geisterfahrt auf der A3, bevor es Unfälle gab. Der ältere Fahrer hatte offenbar gesundheitliche Probleme.

In den frühen Morgenstunden meldeten Verkehrsteilnehmer auf der A3 am Donnerstag einen Geisterfahrer, der auf der Fahrbahn Richtung Nürnberg in die Gegenrichtung fuhr. Trotz mehrerer Beinahezusammenstöße konnte der Fahrer mit großem Glück angehalten und von der Autobahn gebracht werden, berichtet die Verkehrspolizei Biebelried.

In Richtung Frankfurt unterwegs

Gegen 3 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer einen Falschfahrer auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Dieser war mit seinem VW in Richtung Frankfurt unterwegs. Meldungen zufolge kollidierte er dabei mehrere Male fast mit entgegenkommenden Fahrzeugen.

Einer schnell vor Ort anwesenden Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ist es zu verdanken, dass der 67-jährige Fahrer aus Polen in einem Baustellenbereich angehalten und anschließend von der Autobahn gebracht werden konnte. Vermutlich gesundheitliche Gründe werden für das falsche Auffahren auf die Autobahn angenommen. Bei der Überprüfung seiner Personalien wurde zudem festgestellt, dass der ältere Herr als vermisst gemeldet wurde.

Gegen den Mann wird nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

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