Feuer in Erlangen
Mehrere Menschen aus brennendem Hochhaus gerettet
Die Erlanger Feuerwehrmänner retteten mehrere Bewohner mit der Drehleiter aus dem Hochhaus.
Die Erlanger Feuerwehrmänner retteten mehrere Bewohner mit der Drehleiter aus dem Hochhaus.
Foto: NEWS5 / Bauernfeind
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Erlangen – In Alterlangen brach ein Feuer aus. Die Feuerwehr brachte die Situation zwar schnell unter Kontrolle, doch es gab Verletzte. Ein Mann ist Gewahrsam.

Am Dienstagmittag (23. März) brach in einem Hochhaus im Erlanger Stadtteil Alterlangen ein Brand aus. Mehrere Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung, wie die Polizeiinspektion Erlangen mitteilte. Die Ursache ist noch ungeklärt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Starke Rauchentwicklung und Verletzte

Um die Mittagszeit erhielt die Einsatzzentrale die Mitteilung, dass es im zweiten Stockwerk eines Hochhauses in der Erlanger Dompfaffstraße brenne. Den rasch eingetroffenen Kräften der Erlanger Feuerwehr gelang es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.

Wegen der starken Rauchentwicklung im Gebäude musste die Feuerwehr jedoch mehrere Bewohner evakuieren, dabei war teilweise eine Drehleiter im Einsatz. Die entstandenen Rauchgase im Haus verletzten, nach aktuellem Kenntnisstand, vier Personen aus den betroffenen Wohnungen leicht.

Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes mussten zwei der Patienten nach einer notärztlichen Sichtung behandelt werden. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Verletzten in eine Erlanger Klinik zur weiteren Behandlung. Die übrigen leicht verletzten Personen benötigten keine weitere Behandlung und konnten vor Ort bleiben.

Hausbewohner will zurück in Wohnung

Ein Hausbewohner versuchte noch während der laufenden Löscharbeiten mit Gewalt in das Gebäude zu gelangen. Beamte der Polizei Erlangen-Stadt hinderten ihn an seinem Vorhaben und nahmen ihn wegen seines Versuchs in Gewahrsam.

Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und prüft aktuell den vorliegenden Verdacht einer Brandstiftung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Insgesamt waren sechs Rettungswagen sowie drei Notärzte vor Ort. Außerdem wurde der diensthabende Einsatzleiter des Rettungsdienstes alarmiert. Ebenso war eine Unterstützungs-Gruppe mit am Einsatzort. Sechs Notfall-Krankentransportwagen und ein Krankentransportwagen waren ebenfalls ausgerückt. Für die angerückten Kräfte veranlasste die Einsatzleitung, in der Schallershoferstraße einen eigenen Rettungsmittelhalteplatz einzurichten.

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