Gewitter
Starkregen: Für kurze Zeit gab’s Überflutungen
Der wohl letzte Einsatz der Unwetternacht kam für die Höchstadter Feuerwehr überraschenderweise erst am Montagvormittag: Es war gegen 10.30 Uhr noch ein vollgelaufener Keller auszupumpen.
Der wohl letzte Einsatz der Unwetternacht kam für die Höchstadter Feuerwehr überraschenderweise erst am Montagvormittag: Es war gegen 10.30 Uhr noch ein vollgelaufener Keller auszupumpen.
Foto: Feuerwehr Höchstadt
LKR Erlangen-Höchstadt – Im Landkreis Erlangen-Höchstadt gab es eine Unwetterwarnung für Sonntagabend. Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun.

Kräfte der Feuerwehr waren in der Nacht von Sonntag auf Montag ab 23.30 Uhr landkreisweit im Einsatz. Ganz unterschiedlich fielen die Meldungen aus. Umgestürzte Bäume, überflutete Wege oder Rauchentwicklung durch Blitzschlag war die Bilanz des angekündigten Unwetters in der Nacht.

In Höchstadt wurde die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand gerufen. Vor Ort stellte man jedoch keinen Brand fest und die Kräfte zogen nach gründlicher Erkundung ab zu einem Wasserschaden im Stadtgebiet.

Das Unwetter fiel jedoch in keinem Gebiet im Landkreis Erlangen-Höchstadt besonders gravierend aus, wie die Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt berichtet. Der Starkregen sorgte kurze Zeit für Überflutungen; bei einigen Meldungen war ein Eingreifen der Feuerwehr teilweise nicht mehr nötig, nachdem sich die Wetterlage beruhigt hatte.

25 Einsatzstellen

Insgesamt wurden knapp 25 Einsatzstellen abgearbeitet. Im Einsatz waren die Feuerwehren, Herzogenaurach, Niederndorf, Falkendorf, Höchstadt/Aisch, Hemhofen-Zeckern, Heßdorf, Großen-seebach, Untermembach, Weisendorf, Uttenreuth, Buckenhof und Bubenreuth mit gut 200 ehrenamtlichen Kräften.

Am frühen Morgen kam noch die Feuerwehr Spardorf zu einem Einsatz, nachdem Bewohner Wasser im Keller festgestellt hatten. In Hauptendorf wurde in der Früh ein vermutlich durch Blitzschlag herabhängender Ast eines Baumes über einem Radweg gesichtet. Wie die Polizei Höchstadt meldete, gab es im Laufe der Nacht „wider Erwarten“ keine relevanten Unwettereinsätze.