Pride-Monat
Diversität: Puma setzt deutliches Zeichen
Auch Personalchef Dietmar Knöß hinterließ eine Botschaft im Container.
Auch Personalchef Dietmar Knöß hinterließ eine Botschaft im Container.
Foto: Richard Sänger
Herzogenaurach – Persönlichen Botschaften zu den Themen Diversität und Inklusion können Mitarbeiter und Kunden von Puma im Inneren eines Containers verewigen.

Puma zeigt Flagge – gegen Homophobie und für ein respektvolles Miteinander. „Bei uns muss niemand die eigene Identität an der Firmenpforte abgeben, deshalb plant unser Unternehmen zahlreich Aktionen und Veranstaltungen in der Region, um Bewusstsein für Themen zu schaffen, die die Gemeinschaft von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgender und intersexuellen Menschen betreffen“, sagte Denise Pflock, Senior Manager Corporate Communications des Sportartikelherstellers.

Sattelschlepper erregte einiges Aufsehen

So kam am Montag ein Sattelschlepper mit einem Seefracht-Container des Puma-Logistikpartners nach Herzogenaurach und erregte einiges Aufsehen vor dem Puma-Store. „Im Rahmen unserer Feierlichkeiten im Pride-Monat Juni werden unsere Mitarbeiter und Kunden die Möglichkeit haben, ihre persönlichen Botschaften zu den Themen Diversität und Inklusion im Inneren des Containers zu verewigen“, erläuterte Denise Pflock. Bis zum August ist der Container noch in Deutschland unterwegs, um möglichst viele Botschaften zur Pride-Parade im August in Kopenhagen zu sammeln.

Natürlich hinterließen viele Mitarbeiter des Herzogenauracher Unternehmens im Innern eine Botschaft. Darunter auch Personalchef Dietmar Knöß, der seine Botschaft mit einem schwarzen Filzstift anbrachte. Im Anschluss gab es zur Abkühlung Eis in Regenbogen-Farben.

Erinnerung an Aufstand

Der „Pride Month“ wird weltweit jedes Jahr im Juni in Erinnerung an den Stonewall-Aufstand 1969 in Manhattan begangen. Dieser war ein Wendepunkt für die Schwulenbewegung in den Vereinigten Staaten. Zunächst wurde der letzte Sonntag im Juni als Gay Pride Day begangen. In den großen Städten des Landes wurde aus dem Tag ein ganzer Monat mit einer Reihe von Veranstaltungen. In diesem Monat finden auch Gedenkfeiern für diejenigen statt, die Hassverbrechen zum Opfer fielen oder an HIV starben. Sinn und Zweck dieses Gedenkmonats ist die Anerkennung dessen, was Homo-, Bi- und Transsexuelle auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zum Thema beigetragen haben. „Der Juni ist der ,Pride Month‘, um zu feiern, was unsere Gesellschaft werden soll: eine bunte Vielfalt“, sagte Denise Pflock abschließend.