Tradition
„Fränkisches Sushi“ statt Kerwatreiben
BDas Kesselfleischessen zum Kerwaauftakt gehört zu Weisendorf – auch ohne Kerwa.
BDas Kesselfleischessen zum Kerwaauftakt gehört zu Weisendorf – auch ohne Kerwa.
Foto: Manfred Welker
Weisendorf – Coronabedingt konnte die Kerwa in Weisendorf nicht stattfinden. Eine Schlachtschüssel gab es trotzdem.

Die Aktiven des Heimatvereins Weisendorf luden zum Kesselfleischessen beim Museumsgebäude ein. Auch wenn coronabedingt die Kerwa nicht stattfindet, hatten sich die Verantwortlichen im Heimatverein für den Termin am Museumsgebäude entschieden. Die gute Resonanz gab ihnen recht.

Nach dem Essenfassen konnten es sich die Interessenten auf Bänken vor und im Museumsgebäude bequem machen. Nachdem die ersten Essenslieferung, Tatar (fränkisches Sushi) und Kesselfleisch, in Weisendorf abgeliefert war, ging es dann darum, Blut- und Leberwürste zu machen und in den Kessel zu geben, die dann zur Mittagszeit in Weisendorf auf den Teller kamen. Auch für Kaffeeliebhaber war gesorgt, es gab fränkische Küchla, die von Inge Muggenhöfer mit Unterstützung gebacken worden waren.

Bei der Ausgabe sorgte ein Team um Muggenhöfer und Marianne Kaiser für den reibungslosen Ablauf. Für die Betreuung der Gäste waren zahlreiche Helfer sowohl bei der Essensausgabe als auch beim Getränkeausschank nötig. maw