Gesundheit
Höchstadt macht sich wieder fit
Kursleiterinnen und Kursleiter des Höchstadter Mitmachprogramms stellen sich vor. Im Vordergrund Andrea Schütz, die für das Angebot federführend tätig ist.
Kursleiterinnen und Kursleiter des Höchstadter Mitmachprogramms stellen sich vor. Im Vordergrund Andrea Schütz, die für das Angebot federführend tätig ist.
Foto: Evi Seeger
Höchstadt a. d. Aisch – Das Sommerprogramm im Engelgarten ist erweitert worden: Bewegung, Selbstverteidigung, Fitness, Tanz, Entspannung, Ernährung – die Vielfalt ist groß.

„Bewegung, Spaß, Gesundheit“ könnte über dem Sommerprogramm im Engelgarten auch stehen. Tatsächlich titelt es „Höchstadt goes fit“ und ist nach den Worten von Andrea Schütz (Höchstadter Netzwerk für Sport und Gesundheit) zu einem Erfolgsmodell geworden. Vom 2. August bis zum 12. September geht das Open-Air-Programm im Engelgarten in seine dritte Runde.

Im letzten Jahr habe sich gezeigt, dass das Freiluftprogramm trotz Corona wunderbar funktioniere, sagt Schütz. Unzählige Menschen aus der ganzen Gegend seien damit erreicht worden.

Ein Programm, das bewegt

Über die Wochen der Ferienzeit werde auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches und vielfältiges Programm aus den Bereichen Bewegung, Selbstverteidigung, Fitness, Tanz, Entspannung und Ernährung angeboten, das wirklich für alle etwas zu bieten habe. Ein Programm, das nach den Worten von Bürgermeister Gerald Brehm die Bürgerinnen und Bürger der Stadt im wahrsten Sinn des Wortes „bewegt“. Insbesondere denke er an die, die nicht in Urlaub fahren können oder – wegen der Pandemie – nicht fahren wollen.

140 Kurse

Im ersten Jahr sei das Angebot mit 78 Kursen gestartet. Inzwischen werden 140 Kurse von 22 Kursleitern angeboten – alles kostenlos und ohne Anmeldung. Lediglich Abstand müsse eingehalten und ein Datenblatt abgegeben werde.

An die Adresse von Annette Lips von der Krankenkasse AOK richtete Brehm ein Dankeschön für die Unterstützung und Förderung. Im „Gesunde-Stadt-Netzwerk“ habe sich Höchstadt zur Sport- und Gesundheitsstadt entwickelt.

Annette Lips, die im Rahmen der Kooperation maßgeblich am Aufbau des Netzwerks beteiligt war, freut sich über das vielseitige und unkompliziert organisierte Angebot. Es ziele genau auf die wichtigen Themen rund um Gesundheit und Prävention ab.

Ursprünglich noch mehr geplant

Die Zahl der Angebote habe sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal erhöht, führt Andrea Schütz aus. Ursprünglich waren sogar 160 Programmpunkte geplant, jedoch sei kurzfristig ein Kursleiter ausgefallen, der im gedruckten Flyer noch genannt ist. Deshalb müssen die Kurse „Wochen-Starter“, „Fitness HM32-Style“, „Bauch-Beine-Po-Challenge“ und „Fitness-Drill“ ausfallen.

Insgesamt biete sich jedoch allen Interessierten ein Programm, das von „Krav Maga“, Faszien-Training, Yoga, Pilates, „Rückenfit“ bis zum Stationentraining reiche. Für Alt und Jung und für jeden Geschmack sollte sich etwas finden lassen. Ein vergleichbares Angebot gebe es in der ganzen Region nicht, findet Schütz. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch Menschen aus den umliegenden Orten seien eingeladen, mitzumachen. Genaue Zeiten und Inhalte der Kurse finden sich im Faltblatt, im örtlichen Amtsblatt oder auf der Internetseite der Stadt sowie im Veranstaltungskalender des Netzwerks. Das Datenerhebungsblatt gibt es ebenfalls über die Website der Stadt, im Netzwerk-Büro, Am Vogelseck 1, übers Amtsblatt oder auch direkt im Kurs.