Gesundheit
Mobile Vorsorge gegen Brustkrebs
Der Bayerische Staatsminister Klaus Holetschek (6. v. l.) und Prof. Matthias Beckmann (5. v. r.) freuen sich mit Beteiligten sowie Vertretern der Projektpartner über die Einweihung
Der Bayerische Staatsminister Klaus Holetschek (6. v. l.) und Prof. Matthias Beckmann (5. v. r.) freuen sich mit Beteiligten sowie Vertretern der Projektpartner über die Einweihung
Foto: Foto: Uniklinikum
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Erlangen – Das Projekt „Digi-Onko“ ermöglicht eine bessere Vorbeugung und Behandlung von Brustkrebs. Das interessierte auch den Gesundheitsminister.

Am Donnerstag hat Klaus Holetschek, Bayerns Gesundheitsminister, die Frauenklinik des Uniklinikums Erlangen besucht. Dort informierte er sich über den aktuellen Stand des Projekts „Digi-Onko“. Wie aus einer Pressemitteilung der Klinik hervorgeht, soll dieses mithilfe der Digitalisierung eine bessere Vorbeugung und Behandlung von Brustkrebs ermöglichen. Die Verantwortlichen haben verschiedene Bestandteile davon vorgestellt. So etwa das Gesundheitscenter für zu Hause, das Präventionsmobil sowie die begleitende Studie inklusive „Healthapp“.

Ein Leuchtturmprojekt

„Digi-Onko“ richtet sich an Frauen, die sich über die Themen Brustkrebsvorsorge und Früherkennung sowie Therapie und Nachsorge informieren wollen, teilen die Projektverantwortlichen mit. „Die Staatsregierung fördert mit zahlreichen Maßnahmen die medizinische Spitzenforschung in Bayern – ,Digi-Onko‘ ist dabei ein Leuchtturmprojekt im Bereich der Brustkrebsforschung. Von den Ergebnissen sollen möglichst viele Betroffene und Angehörige profitieren. Deshalb fördern wir das Projekt mit insgesamt rund 5,8 Millionen Euro“, sagte Holetschek während seines Besuchs in der Erlanger Klinik.

Krebserkrankungen früh erkennen

Präventions- und Screeningstrategien sind, laut Pressemitteilung, die wichtigsten zur Verfügung stehenden Mittel, wenn es darum geht, Krebserkrankungen frühzeitig zu entdecken. „Deshalb haben wir ein Vorbeugungsprogramm für Frauen entwickelt, in dem neben umfangreichen Informationen auch die Koordination und Dokumentation der Früherkennungsmaßnahmen angeboten werden“, erklärte Prof. Matthias Beckmann, der das Projekt leitet.

Als Teil von „Digi-Onko“ wurde ein Bus so ausgestattet, dass er als Präventionsmobil sowohl einen Raum für Informationsgespräche als auch einen Laborbereich zur Verarbeitung von Bioproben bietet.

Tour durch ganz Nordbayern

Besucherinnen haben die Möglichkeit, innovative genomische und molekulare Tests in Anspruch zu nehmen, die Hinweise auf die Entstehung von Krebserkrankungen geben können. Ab Mitte Oktober 2022 wird der Bus in ganz Nordostbayern unterwegs sein.

 

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