Heimatvertriebene
Große Liebe in der neuen Heimat
Das Ehepaar Franz: Vor seinem Haus in Höchstadt  weht heute noch die schlesische Fahne.
Das Ehepaar Franz: Vor seinem Haus in Höchstadt weht heute noch die schlesische Fahne.
Foto: : Strienz
Fetzelhofen – In Höchstadt tragen viele Straßen die Namen schlesischer oder sudetendeutscher Städte. Geschichten über die Menschen, die diese Namen mitbrachten.

Im Februar 1945 zeichnete sich die deutsche Niederlage ab durch die Nähe der Front in Schlesien, dem heutigen südlichen Polen. In der schlesischen Heimat von Lothar Franz, damals vier Jahre alt, bildete sich am 10. Februar 1945 deshalb ein riesiger Treck mit rund 75 Wagen und 700 Menschen: Ziel war das westliche Deutschland. Die Betreuung während der sehr erlebnisreichen Fahrt übernahm an verschiedenen Orten die „Nationalsozialistische Wohlfahrt“ (NSV). Ein Teilnehmer, Sohn einer Lehrerin, verfasste ein genaues Reiseprotokoll. Da in Forchheim kein Platz mehr war, wurde die Gruppe nach Höchstadt geschickt.

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Im Februar 1945 zeichnete sich die deutsche Niederlage ab durch die Nähe der Front in Schlesien, dem heutigen südlichen Polen. In der schlesischen Heimat von Lothar Franz, damals vier Jahre alt, bildete sich am 10.