Wohlfühlplätze
Hier sollen sich Generationen treffen
Das Areal des einstigen Wasserschlosses in der Ortsmitte von Pommersfelden soll als eine der ersten Maßnahmen der Städtebauförderung angepackt werden. Im Hintergrund Rathaus und Kirche von Pommersfelden
Das Areal des einstigen Wasserschlosses in der Ortsmitte von Pommersfelden soll als eine der ersten Maßnahmen der Städtebauförderung angepackt werden. Im Hintergrund Rathaus und Kirche von Pommersfelden
Foto: Evi Seeger
Pommersfelden – Ob es das alte Wasserschloss oder der Gehweg zum Sportplatz ist: Die Bürger der Gemeinde sollen sich mit Hilfe der Städtebauförderung wohlfühlen.

Besonders markante Bereiche in den Ortsteilen will die Gemeinde Pommersfelden als erste Maßnahmen der Städtebauförderung anpeilen. Nachdem bereits 2016 der Startschuss für dieses Förderprogramm erfolgt ist, soll es nach den Worten von Bürgermeister Gerd Dallner (FWGS) nun nach entsprechender Vorbereitung „in die Gänge kommen“.

Prioritäten zu setzen war die eine, den Bedarf für das Förderprogramm anzumelden, die weitere Entscheidung, die in der Sitzung anstand. Mitte September hatten sich die Rätinnen und Räte der Gemeinde im Rahmen einer Klausurtagung in Klosterlangheim bereits intensiv mit der Entwicklung ihrer Gemeinde beschäftigt. Nicht nur, dass das Ratsgremium nahezu vollständig an dieser Klausur teilgenommen hatte, begeisterte den Bürgermeister. „Echt klasse“ waren nach seinen Worten auch die Kreativität und das Engagement der Räte. Hervorragende Ideen und sinnvolle Maßnahmen für die Zukunft der Gemeinde seien dabei entwickelt worden. Arbeitsthemen der Tagung seien unter anderem die Nahversorgung und die Breitbanderschließung gewesen. Als zentrales Thema hätten sich jedoch die Maßnahmen der Städtebauförderung erwiesen.

Auf der Zielgeraden

Wie Dallner in der Sitzung berichtete, sind die „vorbereitenden Untersuchungen“, die Voraussetzung für das Förderprogramm sind, in den Ortsteilen Sambach und Pommersfelden bereits abgeschlossen. In Steppach sei man aktuell „auf der Zielgeraden“.

Schwerpunktmäßig hätten sich bei den Untersuchungen besonders „prominente“ Bereiche und Plätze in der Gemeinde herauskristallisiert. Nicht zuletzt richte sich der Fokus darauf, Generationentreffpunkte zu schaffen.

In Pommersfelden sollen als erste Maßnahmen der Gehweg zum Sportplatz und das Areal des alten Wasserschlosses in Angriff genommen werden. Für das historische Gelände des einstigen Truchsess-Schlosses sind Verweil- und Aufenthaltsflächen sowie die Nutzung für Veranstaltungen und Feste ins Auge gefasst. Wegen der Nutzung sei die Gemeinde bereits in Gesprächen mit dem Eigentümer, so Dallner.

In Sambach soll am Ziegelberg ein Fußweg in Richtung zum Sportplatz geplant werden. Für die Sport- und Freizeitfläche selbst wird an eine Aufwertung zum Treff- und Aufenthaltsort gedacht.

In Steppach steht der Bereich um den „Fröschweiher“ im Fokus der Planung. Das Areal um Feuerwehrhaus und Kerwas-Wiese soll ebenfalls zur Freizeit- und Aufenthaltsfläche entwickelt werden.

Die vom Bürgermeister vorgelegten Kostenschätzungen, resultierend aus den vorbereitenden Untersuchungen, wurden in der Sitzung – die Höhe betreffend – lebhaft diskutiert. Dabei handelt es sich nach den Worten des Bürgermeisters jedoch lediglich um Grobschätzungen. „Wenn die Zuwendungsanträge gestellt werden, werden die Zahlen konkreter.“ Bis dahin sollen die Kosten durch Ingenieurbüros auf eine aussagekräftige Basis gestellt werden.