Kellerfest
Hunderte Küchla für die Kellerplatten
Früh um 3 Uhr ging es mit dem Küchla-Backen los.
Früh um 3 Uhr ging es mit dem Küchla-Backen los.
Foto: privat
Lonnerstadt – Zum zweiten Mal nacheinander fiel das Lonnerstadter Kellerfest der Corona-Pandemie zum Opfer. Doch es gab corona-konformen Ersatz.

Mit einem Lieferservice bis an die eigene Haustür gab es corona-konformen Ersatzfür das Lonnerstadter Kellerfest.

Dazu organisierte der Förderverein des TSV Lonnerstadt, der offizielle Veranstalter des Kellerfests, eine schlagkräftige Truppe von Helferinnen und Helfern, die für Zubereitung und Auslieferung der Bestellungen sorgten.

Bereits um 3 Uhr nachts ging’s los. Bei Bettina Bär mussten in der heimischen Backstube Hunderte von Küchla und etliche Laib Brot für die Kellerplatten hergestellt werden. Alles wird fürs Kellerfest frisch zubereitet.

Um 9 Uhr trafen die ersten Helfer im Sportheim ein, gleichzeitig Brot und Brötchen sowie f Fleisch- und Wurstwaren vom ortsansässigen Metzger. Nach kurzer organisatorischer Einweisung begann man mit den Vorbereitungen für die zahlreichen Brotzeitplatten. Fertige Platten wurden bis zur Auslieferung in den Kühlräumen zwischengelagert. Ohne nennenswerte Verschnaufpause ging es ab 16 Uhr ans Zusammenstellen der einzelnen Lieferungen, denn die Ausfahrer waren eingetroffen. Zu einigen Brotzeitplatten und Küchla gesellte sich ein Sechser-Tragerl TSV-Seidla, extra abgefüllt vom Höchstadter Brauhaus, oder ein selbstgemixter Long-Island-Eistee hinzu. Um 18 Uhr waren die letzten Bestellungen abgeliefert, die Fahrer kehrten zurück an den Sonnenhügel. Mit im Gepäck jede Menge positive Kundenresonanz sowie insgesamt 375 Euro Trinkgeld.

Für diese Spende bedankten sich Förder- und Sportverein recht herzlich. Die Summe wird aus aktuellem Anlass dem Bayerischen Roten Kreuz zugunsten der Hochwasseropfer in Deutschland gespendet.

Alle Beteiligten freuen sich jetzt schon auf ein gemeinsames Wiedersehen im nächsten Jahr zum Kellerfest an den Kellerlagen in Lonnerstadt.