Viele leere Gräber
Wie sich die Friedhöfe verändern werden
Stefan Deschner ist seit zwei Jahren Friedhofsgärtner in Herzogenaurach. Dass es immer weniger Gräber gibt, sei nicht schön mit anzuschauen.
Stefan Deschner ist seit zwei Jahren Friedhofsgärtner in Herzogenaurach. Dass es immer weniger Gräber gibt, sei nicht schön mit anzuschauen.
Foto: Scheuerer Andreas
Herzogenaurach – Immer weniger Menschen wollen noch ein klassisches Grab für ihre toten Angehörigen. Klar ist: Der Friedhof muss sich wandeln. Ideen gibt es bereits.

Das erste Grab des Tages ist ein marmorgerahmtes Einzelgrab, das der Gärtner eine Weile aus seiner Schirmmütze heraus betrachtet, bevor er mit einer Harke die welken Geranien aus der Erde reißt. Danach wird der Boden gelockert, gedüngt und mit Humus befüllt. „Das muss alles tipptopp sein“, sagt Stefan Deschner über seine Gräber auf dem alten Friedhof in Herzogenaurach.

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