Ferienspaß
Schnitzeljagd durchs Museum
Die fünf Schülerinnen der Klasse 9c der Herzogenauracher Realschule, Lina Marschall, Eva Baranov, Marlene Winkler, Maxina Courtney-Lux und Emily Czenskowski, vor dem Webstuhl, den sie mit Hilfe einer virtuellen Schnitzeljagd zum Leben erwecken.
Die fünf Schülerinnen der Klasse 9c der Herzogenauracher Realschule, Lina Marschall, Eva Baranov, Marlene Winkler, Maxina Courtney-Lux und Emily Czenskowski, vor dem Webstuhl, den sie mit Hilfe einer virtuellen Schnitzeljagd zum Leben erwecken.
Foto: Stadtmuseum Herzogenaurach
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Herzogenaurach – Zwei Exponate des Stadtmuseums in Herzogenaurach sind jetzt dank einiger Realschülerinnen mit virtuellen Touren erlebbar.

Jetzt in den Ferien hat das Herzogenauracher Stadtmuseum sein digitales Programm um zwei weitere virtuelle Schnitzeljagden erweitert. Darüber informiert das Stadtmuseum in einer Pressemitteilung

Per QR-Code zur Rallye

Die Nutzung digitaler Medien spielt heute eine wichtige Rolle. Zu diesem Schluss kamen Schülerinnen der Klasse 9c der Herzogenauracher Realschule. Daher entschieden sie sich im Rahmen ihrer Projektarbeit dafür, zwei zentrale Ausstellungsstücke im Stadtmuseum noch attraktiver werden zu lassen. Ein QR-Code am Objekt führt nun direkt zu einer interaktiven Rallye, in der Wissenswertes zum historischen Gegenstand spielerisch erkundet werden kann.

Die von Pädagogen empfohlene Plattform „Actionbound“, die dafür vom Stadtmuseum und der Lehrkraft Frau Meier-Robisch ausgewählt wurde, ist in Herzogenaurach schon vielfach erprobt worden – die entsprechende App kann aufs Handy geladen werden.

Turmspitze und Webstuhl

Ausgesucht haben sich die Schülerinnen im Museum zwei zentrale Exponate aus verschiedenen Epochen und auf verschiedenen Ebenen des Bauwerks von 1508. Zum einen die alte Spitze des Fehnturms aus Zink, der als Teil der ersten Stadtmauer die Stadtwerdung Herzogenaurachs im Mittelalter symbolisiert.

Zum anderen fiel die Auswahl auf den beeindruckenden Webstuhl im zweiten Obergeschoss, der die Tuchmacherzeit der Stadt repräsentiert.

Nach erfolgreicher Objektwahl galt es, eine Art Drehbuch für die virtuellen Rallyes zu schreiben und Akteure mit ins Boot zu nehmen, die in den filmischen Sequenzen auch in Erscheinung treten und zu Wort kommen.

Die ausgebildete Handweberin Dorothea Lang war bereit, die verschiedenen Arbeitstechniken am Webstuhl vorzuführen, und der langjährige frühere Heimatvereinsvorsitzende Klaus-Peter Gäbelein konnte als Turmwächter Georg gewonnen werden.

Gäbelein bringt die bewegte Geschichte des markanten Wahrzeichens nun den Nutzerinnen und Nutzern der App näher und geht mit ihnen auf eine Reise in Herzogenaurachs Vergangenheit.

Schiffchen nimmt Fahrt auf

Die Weberin Dorothea Lang erweckt den Webstuhl zum Leben, das Schiffchen nimmt in ihren Händen volle Fahrt auf und sie lädt dazu ein, ihr Lehrling im traditionsreichen Tuchmacherhandwerk der Stadt zu werden.

Sichtlich viel Freude hatten die Schülerinnen laut der Pressemitteilung an der Umsetzung ihrer beiden Projekte. Dieser Funke kann ab sofort auf die Nutzerinnen und Nutzer des neuen Informationsangebots überspringen.

Denn die virtuellen Touren sind rechtzeitig zum Ferienbeginn fertig geworden und freigeschaltet. Die beiden „Bounds“ ergänzen das digitale Programm des Herzogenauracher Stadtmuseums, das mit dem Außerirdischen „AlbiX2“ bereits über eine Gesamthaus-Rallye speziell für Kinder verfügt und im öffentlichen Raum an der Konzeption von virtuellen Stadttouren mitwirkte, die das Stadtmuseum jeweils mit einschließen.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Seite des Stadtmuseums: herzogenaurach.de/leben/stadtmuseum/virtuelle-schnitzeljagd

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