Freizeit
Karpfenregion zeigt ihre schönste Seite
Sie ziehen an einem Strang für den Aischgrund: Leonhard Thomann, Christiane Kolbet, Gerald Brehm, Karpfenkönigin Svenja, Thomas Oppelt, Ulrike und Norbert Gumbrecht (von links). Auf dem Kutschbock: Alfred Hock mit Junior Ludwig.
Sie ziehen an einem Strang für den Aischgrund: Leonhard Thomann, Christiane Kolbet, Gerald Brehm, Karpfenkönigin Svenja, Thomas Oppelt, Ulrike und Norbert Gumbrecht (von links). Auf dem Kutschbock: Alfred Hock mit Junior Ludwig.
Evi Seeger
F-Signet von Evi Seeger Fränkischer Tag
Höchstadt a. d. Aisch – Der neue Teichkulturpark soll Touristen und Einheimische anziehen. Radwegverbindungen und Tourenprogramm gehören zu dem vielfältigen Angebot.

Geführte Touren sind im Aischgrund seit langem beliebt. Ein neu gestalteter Teichkulturpark, der das Gebiet bis nach Neustadt/Aisch durchzieht, soll nun die Karpfenregion noch attraktiver machen. Als landkreisübergreifendes Projekt haben ihn die Kommunen im Aischgrund kreiert.

Mehr als 20 „Points of Interest“ sind durch ein Radwegenetz verbunden. Die Kommunen erhoffen sich davon eine weitere Stärkung der Karpfenregion, nicht zuletzt für den Tourismus.

Als eine der ersten will sich – per Fahrrad – Gästeführerin Christiane Kolbet auf den Weg machen. Zur Vorstellung ihres neuen Tourenprogramms hatten sich Mitstreiter eingefunden, die sich allesamt für den Aischgrund stark machen. Alfred Hock, der in der bevorstehenden Saison wieder Kutschfahrten zu beliebten Zielen anbietet, zählt ebenso dazu wie Gästeführer und Teichwirt Leonhard Thomann, Karpfenkönigin Svenja Viertel, Stadtmarketing-Leiter Thomas Oppelt, Norbert und Ulrike Gumbrecht vom Restaurant Aischblick und natürlich Bürgermeister Gerald Brehm. Als Vorsitzender des Vereins Karpfenland Aischgrund ist der Höchstadter Stadtchef sehr dankbar für die professionellen Führungen von Christiane Kolbet und Leonhard Thomann. Mit den Kutschfahrten der Familie Hock und der Gastronomie sei das ein hervorragendes Angebot.

Über die „Flag“ Aischgrund als Impulsgeber sei der Teichkulturpark zu rund 80 Prozent aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert worden. Das Übrige hätten die beteiligten Gemeinden getragen.

An den Stationen des Teichkulturparks werden Tradition wie auch die moderne Teichwirtschaft, Ökosysteme, Vermarktung und Kulinarik vermittelt. Darüber hinaus gibt es Wandervorschläge oder Interessantes für Kinder.

„Schön essen in Kombination mit einer Führung kommt sehr gut an“, weiß Christiane Kolbet. Vor allem bei Gästen aus dem Großraum Erlangen-Nürnberg, nicht zuletzt auch wegen der günstigen Preise.

Neben Stadtführungen, Wanderungen und Führungen an besonderen Orten hat Kolbet eine Führung durch das Adelsdorfer Schloss und die Radtouren durch den Teichkulturpark neu im Programm. Gäste haben die Wahl zwischen einer südlichen und einer nördlichen Route an vier verschiedenen Terminen. Start für die etwa 32 Kilometer langen Radtouren ist jeweils am Parkplatz Aischwiesen.

Als erste steigt am Samstag, 19. März, die südliche Tour: Ab 10 Uhr geht es mit dem Fahrrad in Richtung Greiendorf, Sterpersdorf, Antoniuskappel, Weidendorf nach Poppenwind. Dort wird bei Gästeführer Leonhard Thomann Station gemacht. Über Neuhaus (mit Einkehr) und Adelsdorf geht es zurück nach Höchstadt.

Die Nordroute (erstmals am 9. April) wird die Radler nach Weingartsgreuth, Mühlhausen, Limbach und Pommersfelden führen. In Schloss Weißenstein ist eine Führung geplant.

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