Sternsinger
In sechs Gruppen durch Herzogenaurach
Mit dem Aussendungsgottesdienst wurden die sechs Gruppen auf ihre Wege durch Herzogenaurach geschickt.
Mit dem Aussendungsgottesdienst wurden die sechs Gruppen auf ihre Wege durch Herzogenaurach geschickt.
Foto: Manfred Welker
Herzogenaurach – Trotz der Einschränkungen durch Corona wollten die Sternsinger ihre guten Wünsche für das neue Jahr zu den Menschen in Herzogenaurach bringen

. „Lasst uns die Welt verändern – Sternsinger 2022“ – unter diesem Motto steht die Sternsingeraktion.

Insgesamt sind in der Stadtpfarrei sechs Gruppen unterwegs, die zahlreiche Anmeldungen der Gläubigen „abarbeiten“. Denn das Interesse der Stadtbewohner, für das kommende Jahr den Segen durch die Sternsinger zu erhalten, ist unverändert groß.

Pastoralreferent Thomas Matzick beging für die ersten Gruppen einen Aussendungsgottesdienst der Sternsinger, Wortgottesfeier, in der Stadtpfarrkirche. „Ihr bringt den Segen für alle Menschen und helft anderen Kindern“, sagte Matzick. Denn das Recht auf Gesundheit für alle Kinder ist das Motto der diesjährigen Aktion. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass sich die Heiligen Drei Könige auf den Weg machten, um das neugeborene Kind zu finden; auch die Sternsinger machen sich auf den Weg, auch für Kinder aus dem Südsudan, wo der Nil entspring. Dort müssen Kinder arbeiten und etwa die Früchte von Mangobäumen ernten.

Matzick dankte den orientalisch verkleideten Kindern, dass sie für ihre Altersgenossen im Südsudan unterwegs sind und den Segen zu anderen Menschen bringen. An den Haustüren der Stadtbewohner würden sie den Schriftzug „20*C+M+B+22“ mit Kreide anbringen oder einen Segensaufkleber an der Tür befestigen.

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