Traum erfüllt
Fränkisches Olympia-Märchen mit Hindernissen
Fast so unbequem wie die Betten? Trainer Peter Müller (re.) und 400-Meter-Hürden-Läufer Creve Machava können die vereinzelten Klagen über vermeintlich schlechte Ausstattung im olympischen Dorf nicht nachvollziehen.
Fast so unbequem wie die Betten? Trainer Peter Müller (re.) und 400-Meter-Hürdenläufer Creve Machava können die vereinzelten Klagen über vermeintlich schlechte Ausstattung im olympischen Dorf nicht nachvollziehen.
Foto: privat
Herzogenaurach – Ein Herzogenauracher bringt einen Hürdenläufer aus Mosambik bis nach Tokio. Noch ist unklar, ob die Geschichte an dieser Stelle zu Ende erzählt ist.

Es klingt wie ein Märchen: Ein sportbegeisterter Mann aus Deutschland sichtet in Afrika einen Läufer. Zusammen erfüllen sie sich den Traum von olympischen Spielen – der Mosambikaner als Teilnehmer über die 400 Meter Hürden, der Herzogenauracher als sein begleitender Trainer. Was zum Märchen fehlt, ist der überraschende Sieg. Denn der junge Leichtathlet wird bei Olympia Fünfter seines Vorlaufs, ins Halbfinale kommen die ersten Vier. Ausgeschieden. Auch die Zeit reicht nicht Die Geschichte ist auch kein Märchen, sondern genauso passiert. In Tokio. Vor wenigen Tagen. Creve Armando Machava brauchte für die ...

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