Historie
Stadtmuseum war die erste große Aufgabe
1906 schlug die Geburtsstunde des „Historischen Vereins Herzogenaurach“. Heute zählt der Heimatverein zu den Aktivposten in der Stadt. Sein Heimatkalender erfreut sich alljährlich einer großen Nachfrage. Meist wird er mit historischen Aufnahmen bestückt, wie zum Beispiel in diesem Jahr mit dem Novemberbild aus dem Jahr 1928, das die Hauptstraße mit dem öffentlichen Brunnen (am linken Bildrand) und dem Türmersturm zeigt, der 1928 eine „neue Haube“ für die Glocke erhielt.
1906 schlug die Geburtsstunde des „Historischen Vereins Herzogenaurach“. Heute zählt der Heimatverein zu den Aktivposten in der Stadt. Sein Heimatkalender erfreut sich alljährlich einer großen Nachfrage. Meist wird er mit historischen Aufnahmen bestückt, wie zum Beispiel in diesem Jahr mit dem Novemberbild aus dem Jahr 1928, das die Hauptstraße mit dem öffentlichen Brunnen (am linken Bildrand) und dem Türmersturm zeigt, der 1928 eine „neue Haube“ für die Glocke erhielt.
Foto: Repro: bp
Herzogenaurach – Als „Historischer Verein Herzogenaurach“ wurde der Heimatverein 1906 aus der Taufe gehoben. In zwei Beiträgen beleuchten wir seine Entwicklung.

Im ersten Teil geht es um die Anfänge des 115-jährigen Vereins in einer schwierigen Zeit.2623 Menschen lebten im Jahr 1895 im königlich-bayerischen Landstädtchen Herzogenaurach in 346 Häusern. Doch ein Wandel in der Struktur war unabsehbar: Die aufstrebende Schuhindustrie begann den Textilfacharbeitern den Rang abzulaufen. 1890 hatte sich hier die erste Schuhfabrik etabliert, so waren es im Jahr 1900 neben zehn Tuchmachern bereits 25 Schuhbetriebe und allein in sechs von ihnen beschäftigte man insgesamt 300 Facharbeiter.Die VereinsgründungAm 2.

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