Stau
Auffahrunfall legt die A3 drei Stunden lahm
Zwei Kleintransporter und ein Sattelzug waren in den Unfall verwickelt.
Zwei Kleintransporter und ein Sattelzug waren in den Unfall verwickelt.
Foto: News5/Oßwald
Heßdorf – Bei acht Unfällen im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizei Erlangen ist ein Sachschaden von mindestens 50 000 Euro entstanden.

Eine Person wurde verletzt. Sieben der Unfälle ereigneten sich in den Baustellenbereichen am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen bzw. nördlich davon auf der A 3, teilt die Verkehrspolizei mit.

Um 19.45 Uhr war auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg ein Kleintransporter mit Anhänger unterwegs. Genau auf Höhe der Anschlussstelle Erlangen-West musste der Fahrer aufgrund eines Staus anhalten. Der Fahrer des folgenden Sattelzuges bemerkte dies zu spät. Trotz Vollbremsung und Ausweichversuch fuhr er auf. In den Sattelzug wiederum prallte ein 39-jähriger mit seinem Kleintransporter.

Fahrer mit Kopfplatzwunde

Aufgrund der zunächst unklaren Situation kam neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch ein Rettungshubschrauber an den Unfallort. Es stellte sich dann aber heraus, dass lediglich der 39-Jährige mit einer Kopfplatzwunde in eine Klinik musste.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste in Fahrtrichtung Würzburg die Hauptfahrbahn für über drei Stunden komplett gesperrt werden. Im Rückstau kam es zu zwei kleiner Folgeunfällen mit Sachschaden.

Um 22.50 Uhr geriet in der Gegenrichtung kurz nach der Anschlussstelle Höchstadt-Ost ein Fahrzeug in die Baustelleneinrichtung. Die Warnbaken und Verkehrsschilder verteilten sich über die gesamte Fahrbahn. Fünf nachfolgende Autos fuhren über die herumliegenden Teile und wurden beschädigt. Der eigentliche Verursacher entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle.

In der Nacht zum Mittwoch gegen 3 Uhr kam dann der Fahrer eines Kleintransporters in Richtung Regensburg auf der A 3 am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen in die Leitplanke und beschädigte diese. Bei der Überprüfung des 21 Jahre alten Fahrers stellte sich heraus, dass er für den Unfalltag kein handschriftliches Tageskontrollblatt ausgefüllt hatte. In der Aufzeichnung des Vortags war eine Lenkzeit von 13 Stunden eingetragen.

Innerhalb von 48 Stunden war der junge Mann 2295 Kilometer mit seinem mit Stückgut beladenen Transporter unterwegs. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine ausreichende Ruhezeit angeordnet.