Hochwasser
Flutwelle erreicht Herzogenaurach
Auf dem Parkplatz an der Bieg hat das Wasser parkende Fahrzeuge erwischt.
Auf dem Parkplatz an der Bieg hat das Wasser parkende Fahrzeuge erwischt.
Foto: Sebastian Weber (Feuerwehr)
Herzogenaurach – Am Freitagabend ist die Aurach in Herzogenaurach doch noch über die Ufer getreten. Der Großparkplatz wurde überflutet.

Das Wasser entlang der Aurach stieg um fast einen halben Meter zügig an, wie die Pressestelle der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt am späten Abend berichtet. Auch die Kanalisation drückte das Wasser ausgleichsweise auf die Straße.

Feuerwehr und THW arbeiteten mit Sandsäcken.
Feuerwehr und THW arbeiteten mit Sandsäcken.
Foto: Sebastian Weber (Feuerwehr)

Um 22. 15 Uhr blieb der Pegel bei 3,40 Meter stehen. Es waren einige Keller und Garagen betroffen, die die Feuerwehr auspumpte. Auch parkende Autos wurden geflutet. Sie standen unter anderem auf dem Parkplatz an der Bieg.

Der (leere) Großparkplatz an der Schütt wurde am Abend geflutet.
Der (leere) Großparkplatz an der Schütt wurde am Abend geflutet.
Foto: Holger Auernheimer

Der Großparkplatz an der Schütt war tagsüber bereits geräumt worden, die Fahrzeugbesitzer holten ihre Autos ab. Auch er wurde am Abend überschwemmt.

Das Wasser drang bis an die Norma vor.
Das Wasser drang bis an die Norma vor.
Foto: Holger Auernheimer

Nach steigenden Pegeln der Aurach war weiterhin Herzogenaurach am stärksten betroffen, berichtet die Feuerwehr. Hier wurde mit einigen Sandsäcken Vorsorge getroffen. Einige Zugänge zu Gebäuden in der Altstadt und der Straße An der Schütt“ wurden in Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW versperrt.

Der Fußweg an der Aurach
Der Fußweg an der Aurach
Foto: Holger Auernheimer

Die erste Flutwelle war bereits am Nachmittag erwartet worden, nachdem der Pegel der Aurach an der Messstelle in Emskirchen in kurzer Zeit von Meldestufe 2 auf die kritische Stufe 4 geklettert war. Bis zum frühen Abend blieb die Welle aus, dann aber kam sie umso plötzlicher und schneller.

Schier unaufhaltsam  geht das Wasser seinen Weg.
Schier unaufhaltsam geht das Wasser seinen Weg.
Foto: Holger Auernheimer
Im Aurachtal  herrschte Land unter.
Im Aurachtal herrschte Land unter.
Foto: Sebastian Weber (Feuerwehr)