Großaktion
Vermisstensuche mit Großaufgebot
Besprechung der Einsatzleiter vor dem Einteilen der Suchtrupps
Besprechung der Einsatzleiter vor dem Einteilen der Suchtrupps
Foto: Sebastian Weber
Oberreichenbach – 80 Feuerwehrleute , eine Drohne, der Polizei-Hubschrauber und 18 Rettungshunde suchten bei Oberreichenbach nach vermisster Person.

Mit sehr hohem Aufwand wurde am Freitagabend im Raum Oberreichenbach nach einer vermissten Person gesucht. Das teilt die Polizeiinspektion Herzogenaurach in ihrem Pressebericht vom Samstag mit. Neben Polizeikräften waren noch ein Hubschrauber, 18 Suchhunde, 80 Feuerwehrleute und eine Drohne der Feuerwehr Erlangen an der Suche beteiligt.

Die Einsatzleitung gibt die letzten Kommandos vor dem Ausströmen.
Die Einsatzleitung gibt die letzten Kommandos vor dem Ausströmen.
Foto: Sebastian Weber

Letztlich konnte die Person gegen 0.30 Uhr von einer Angehörigen angetroffen und nach Hause gebracht werden. Eine Untersuchung durch den Notarzt ergab, dass lediglich eine leichte Unterkühlung vorlag, schreibt die Polizei.

Kurz nach 22 Uhr wurden die Feuerwehr und weitere Rettungskräfte zur Personensuche im Aurachtal mobilisiert, berichtet Sebastian Weber, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt. Nachdem die Polizei einige Zeit zuvor bereits nach einem abgängigen Teenager gesucht hatte und dies keine weiteren Hinweise erbrachte, musste eine größere Suchaktion gestartet werden, heißt es im Bericht.

Vier Feuerwehren im Einsatz

Und weiter: „Die nächtlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt machten die Situation umso ernster“. Die Feuerwehren Herzogenaurach, Falkendorf, Münchaurach und Oberreichenbach versammelten sich am Gerätehaus in Oberreichenbach zur Einteilung der Aufgaben und Gebiete.

Kreisbrandmeister Jochen Hofmockel übernahm zusammen mit dem Oberreichenbacher Kommandant die Feuerwehren-Einsatzleitung. Der Einsatzleitwagen aus Herzogenaurach wurde vor Ort installiert. Die vierköpfige Besatzung übernahm den Funkverkehr, die Lagekarte und die Organisation mittels EDV.

Die Polizei alarmierte einen Hubschrauber und mehrere Rettungshundestaffeln zur flächendeckenden Suche aus der Luft und am Boden. Eine Drohne der Feuerwehr Erlangen wurde nach dem Hubschraubereinsatz mit Wärmebildkamera im Bereich eines Waldes eingesetzt. Geländegängige Fahrzeuge der Feuerwehr befuhren Flurwege in mehrere Richtungen.

Im Einsatzleitwagen aus Herzogenaurach
Im Einsatzleitwagen aus Herzogenaurach
Foto: Sebastian Weber

Der Rettungsdienst war mit der Unterstützungsgruppe Rettung, der Informations- und Kommunikationseinheit sowie einer Betreuungsgruppe vor Ort und ergänzte die Einsatzleitung, berichtet Weber weiter.