Wilder Trend
Warum so viele Menschen jagen gehen
Lisa Förster, 25, hat ihren Jagdschein seit neuen Jahren. Über ihre Beweggründe sagt sie: „Es hat auch Ernährung zu tun“.
Lisa Förster, 25, hat ihren Jagdschein seit neuen Jahren. Über ihre Beweggründe sagt sie: „Es hat auch mit Ernährung zu tun“.
Foto: Andreas Scheuerer
Dachsbach – Immer mehr, immer jünger, immer weiblicher: In Bayern gibt es so viele Jägerinnen und Jäger wie nie zuvor. Woran liegt das? Eine Spurensuche.

Sie erinnert sich noch an das erste Reh. Der nasse Geruch, das seidene Fell. Sie war gerade zwölf, an einem kühlen Tag im Herbst, an dem sie der Vater zum ersten Mal mitnahm auf die Jagd in den Wald. Sie war kein ängstliches Kind mehr. Aber als da plötzlich ein Rehbock stand, war sie wie versteinert. Sie sah dann, wie der Vater das Tier erlegte. Sah, wie er sich über den Kadaver beugte und wie er ihn später zum Jeep schleppte. Sie beobachtete alles haargenau - und war am Ende fasziniert.

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