Taxi in der Pandemie
Eine Branche gegen alle Widerstände
Vor allem die Geschäftsreisenden fehlen Stefan Haas in seinem Taxiunternehmen.
Vor allem die Geschäftsreisenden fehlen Stefan Haas in seinem Taxiunternehmen.
Foto: Scheuerer
Herzogenaurach – Die Pandemie hat die Taxiunternehmen mit am schlimmsten getroffen. In Herzogenaurach kommen die Kunden langsam zurück. Sehr langsam.

Einmal hat er Gerd Müller nach München gefahren. Das war Anfang der Neunziger. „Der Bomber“ war damals für eine Autogrammstunde nach Herzogenaurach gekommen, und als er damit fertig war, stieg der geniale Bayernstürmer ins Taxi von Stefan Haas. Müller plauderte dort über Amerika, Fußball und Privates, und weil Müller Haas gut leiden konnte, lud er den Taxifahrer später in München zum Italiener ein, wo er noch mehr plauderte, über Privates und Amerika. Haas hörte interessiert zu und lachte an jenen Stellen, die ihm passend erschienen, ein raues Lachen.

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