Reportage
Flughafen Nürnberg: Von Schicksalen und Scham
dünser
Die Höchstadterin Andrea Dünser arbeitet seit 17 Jahren am Flughafen in Nürnberg. Im vergangenen Jahr war dort wenig los.
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Höchstadt a. d. Aisch – Die Ferien sind da - und die Hoffnung auf Passagiere. Die Höchstadterin Andrea Dünser arbeitet seit 17 Jahren hier. Corona habe vieles verändert.

Sie weiß nicht, was an diesem Tag passieren wird. Das, sagt sie, sei das Schöne an ihrer Arbeit, die Überraschung, sie sagt: Surprise.  Andrea Dünser steht in einem kleinen Stehcafé im Terminal des Nürnberger Flughafens, es kurz vor elf Uhr, sie hat die Frühschicht und das Café ist ein guter Ort für Dünser. Schließlich müssen hier alle Passagiere entlang, wenn sie zu ihren Flugzeugen laufen. Hier ist die Lounge, der Spielplatz, der Duty Free Shop, von hier aus hat man einen Spitzenblick auf alles, also: das Café. Dünser beobachtet die Passagiere, sie weiß nicht viel über die Menschen, die hier ...

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