Serie „Unikate“
70 Jahre Leiterbau - und noch lange nicht genug
Früher stand Hans Mirschberger jeden Tag ab sechs Uhr in seiner Werkstatt.
Früher stand Hans Mirschberger jeden Tag ab sechs Uhr in seiner Werkstatt.
Foto: Konstantin Articus
Heßdorf – Früher konnte sich Hans Mirschberger vor Anfragen kaum retten, heute ist das anders. Ruhestand kommt für den 89-Jährigen aber nicht infrage.

Hans Mirschberger legt einen Fichtenholm auf seine Schulter und linst in die Flucht. Um eine perfekte Leiter bauen zu können, müsse man die Sprossenlöcher so bohren, dass sie exakt 27 Zentimeter voneinander entfernt in einer Linie liegen, erklärt der Leiterbauer. „Das ist die Vorschrift.“ Problematisch werde es jedoch, wenn eine Stange nicht gerade ist, dann brauche es eine zweite, die genau entgegengesetzt verbogen ist. Aber natürlich stehen solche Tricks in keinem Lehrbuch.

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