Angst um Existenz
Frisöre: "Wir gehen vor die Hunde"
Anjana Degert möchte endlich wieder ihren Kunden die Haare schneiden.
Anjana Degert möchte endlich wieder ihren Kunden die Haare schneiden.
Foto: Peter Eichler
Erlangen – Seit dem 16. Dezember haben fast zweitausend Frisörbetriebe in Mittelfranken geschlossen. Droht eine Pleitewelle? Die Handwerkskammer schlägt Alarm.

Die Haare der Kunden werden immer länger. Die Sorgen der Frisöre immer größer. Auch Anjana Degert ist von dem erneuten Lockdown betroffen. Als Zweithaar-Spezialistin darf Degert kurioserweise zumindest teilweise weiterarbeiten. "Kunden mit einem Rezept für ein Toupet darf ich weiterhin bedienen. Normale Dienstleistungen wie das Haareschneiden darf ich aber nicht anbieten", berichtet die 48-jährige Frisörmeisterin aus dem Erlanger Stadtteil Tennenlohe und erzählt, dass sie seit Dezember mit "sehr starken Umsatzeinbußen" zu kämpfen habe. "Ich habe keine Ahnung, wann ich wieder normal arbeiten kann", sagt ...

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Die Haare der Kunden werden immer länger. Die Sorgen der Frisöre immer größer. Auch Anjana Degert ist von dem erneuten Lockdown betroffen. Als Zweithaar-Spezialistin darf Degert kurioserweise zumindest teilweise weiterarbeiten.