Abriss
Burgweisach verändert sein Gesicht
Der alte Trafoturm in Burgweisach wird nicht mehr benötigt und soll abgerissen werden. Das Dorf wird bereits über die neuen Stationen (eine von zweien im Foto) versorgt.
Der alte Trafoturm in Burgweisach wird nicht mehr benötigt und soll abgerissen werden. Das Dorf wird bereits über die neuen Stationen (eine von zweien im Foto) versorgt.
Foto: Evi Seeger
Burgweisach – Der alte Trafoturm in dem Vestenbergsgreuther Ortsteil wird nicht mehr benötigt. Direkt daneben ist eine weitere Baumaßnahme geplant.

Burgweisach macht sich oben frei“, scherzt Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB). Über dem kleinen Ortsteil der Gemeinde Vestenbergsgreuth werden die Freileitungen für die Stromversorgung bald Geschichte sein.

Tatsächlich ist es aber noch nicht ganz so weit. Beim Blick in den Himmel sind noch einzelne Dachständer auszumachen. Auch die werden sicher bald beseitigt. Jedenfalls fließt der Strom für den 34 Einwohner zählenden Ort (laut Homepage der Gemeinde) nach Auskunft des Bürgermeisters bereits durch die unterirdisch verlegten Kabel. Mit der Erdverkabelung wurden auch zwei neue Verteiler- und Trafostationen notwendig, die am Ortseingang errichtet wurden. Das alte Trafohaus hat damit ausgedient. Es soll abgerissen werden, berichtet der Bürgermeister. Es sei noch nicht klar, ob die Gemeinde Vestenbergsgreuth oder das Bayernwerk für den Abriss aufkomme. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Energieversorger müsse erst noch geschlossen werden.

Auf 7,5 Tonnen beschränkt

Von der Kreisstraße ERH 18 kommend, führt nahe beim alten Trafoturm die Brücke über die Kleine Weisach, die die beiden Teile der Ortschaft verbindet. Bei Prüfungen sei festgestellt worden, dass die Gründung des etwa 45 Jahre alten Bauwerks nicht ausreichend tief sei. Deshalb sei die Brücke bereits vor drei Jahren auf 7,5 Tonnen beschränkt worden. Das bedeute, dass selbst viele landwirtschaftliche Fahrzeuge das Bauwerk nicht mehr passieren dürfen. Jetzt soll die Brücke erneuert werden. Lottes hofft, dass mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden kann.

Mit den Arbeiten für den Brückenneubau soll ein Unternehmen aus Kinding beauftragt werden, wurde im nichtöffentlichen Teil der Sitzung am Montag beschlossen. Allerdings könne die Vergabe der Maßnahme erst stattfinden, wenn der Gemeinde die Förderzusage der Regierung vorliege. Die Ersatzbrücke werde rund 470 000 Euro kosten. Über die Höhe der Förderung kann Lottes derzeit noch keine Aussage treffen: Der staatliche Zuschuss bewege sich zwischen 30 und 80 Prozent.